Multiscreen: Der große Bildschirm

visual-sf-multiscreen

Der größte Teil der täglichen Mediennutzung von knapp zehn Stunden entfällt mittlerweile auf audiovisuelle Medien. Rund 6,5 Stunden pro Tag verbringen die Deutschen mit Fernsehen, Internet, Video, DVD & Co. Dabei ist vor allem für jüngere Zuschauer die parallele Nutzung von zwei oder mehreren Bildschirmen nicht mehr ungewöhnlich.

Die mit Abstand häufigste Kombination bei der zeitgleichen Nutzung ist TV und Online. Als Second Screen haben die Zuschauer dabei in der Regel das Tablet, das Smartphone oder den Laptop zur Hand. 

TV arbeitet als Motor für Online-Suche und Social Media

Doch welches Endgerät beim Multiscreening auch immer zum Einsatz kommt, das Fernsehen ist immer dabei und treibt die Nutzung des Second Screens vor allem in zwei Richtungen an: 

  • Effekte auf Social Media: Fernsehen sorgt für Gesprächsstoff in den sozialen Netzwerken. Die Zuschauer posten, bloggen und twittern – der Austausch via Facebook, Twitter & Co. über das laufende Programm verstärkt das soziale Erlebnis des linearen Fernsehens.
  • Impulswirkung auf Suche und Kauf: Wie kein zweites Medium inspiriert das Fernsehen die Zuschauer zur Produktsuche im Internet und zum abschließenden Online-Kauf – eine Impulswirkung, die sich bei der programm-begleitenden Parallelnutzung von TV und Online noch einmal deutlich erhöht. 

 

Multiscreen: Der große Bildschirm

Impulswirkung auf Produktsuche und Online-Kauf

teaser-impulswirkung-produkt-onlinekauf@2x

Wie kein anderes Medium inspiriert das Fernsehen seine Zuschauer zur Produktsuche im Internet und zum anschließenden Online-Kauf. Die starke Impulswirkung von TV zeigt sich darin, dass bereits jeder dritte Deutsche (35%) nach einem TV-Kontakt im Internet nach einem Produkt oder einer Dienstleistung gesucht hat. 

Doch es bleibt nicht bei der Produktrecherche: Fast jeder vierte Deutsche (24%) hat im Anschluss an einen TV-Kontakt ein Produkt unmittelbar online auch gekauft. Wenn im Vorfeld nach einem Produkt bereits gesucht wurde, erhöht sich die Zahl der Online-Käufer sogar auf 54 Prozent.

Dabei zeigt sich die Impulswirkung in einer Vielzahl an Interaktionsformen: Sie reichen von der Internetsuche nach dem Produkt, dem Besuch einer Produktvergleichsseite oder der Website des Unternehmens über den direkten Kauf bis zur Registrierung beim Anbieter oder dem Bestellen bzw. Download von Infos oder Newsletter.