Screenforce Gattungsstudien

7 Studien

SCREENFORCE 2018: Meta-Modeling-Analyse „Der Beitrag von TV zum Werbeerfolg“

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Methode: Die Studie deckt mit 150 Kampagnen von 55 Marken aus 10 Branchen im Zeitraum von 2013 bis 2017 ein sehr breites Marktspektrum ab – von FMCG und

Methode: Die Studie deckt mit 150 Kampagnen von 55 Marken aus 10 Branchen im Zeitraum von 2013 bis 2017 ein sehr breites Marktspektrum ab – von FMCG und Retail über Dienstleistungen und E-Commerce bis zu Automobil und Pharma. Im Fokus steht die Effektivität und Effizienz von TV, Radio, Online, Print, Out-of-Home und Kino. Dafür wurde der jeweilige Wirkungsbeitrag der sechs Mediengattungen auf Absatz (Abverkauf, Umsatz, Website-Visits, Registrierungen u.a.) und Markenwahrnehmung (Marken-bekanntheit, Markenimage, Werbeerinnerung, Kaufabsicht u.a.) analysiert.

Grundsätzlich wurden in der Studie nur die unmittelbaren, kurzfristig messbaren Werbeeffekte betrachtet. Neben den Modeling-Ergebnissen liefert die Studie auch detaillierte Hinweise zur Optimierung des Mediaeinsatzes

 

Summing Up: Gute Nachrichten für die gesamte Werbebranche: Die Werbewirkung ist, anders als vielfach erwartet, in den vergangenen Jahren über alle Medien hinweg nicht gesunken. Die pessimistische Einschätzung, nach der Werbung aufgrund der zunehmenden Fragmentierung der Medien- und Werbeangebote generell an Wirkung verloren habe, wird von der Meta-Modeling-Analyse nicht bestätigt. Im Gegenteil: Der direkte Effekt von Werbung auf Absatz und Markenwahrnehmung, die beiden wichtigsten Indikatoren für Werbewirkung, ist in den vergangenen fünf Jahren über alle Werbekanäle insgesamt sogar gestiegen – und zwar von 10 Prozent auf über 14 Prozent. Die Studie, die Dentsu Aegis Resolutions (DAR) im Auftrag von Screenforce durchgeführt hat, begründet diese positive Entwicklung neben der verbesserten Datengrundlage mit der gestiegenen Mediennutzung und der wesentlich professionelleren Aussteuerung von Werbung.

Nach den Ergebnissen lassen sich über alle Medien hinweg 13,5 Prozent der Markenwahrnehmung und 14,3 Prozent der Abverkäufe von Produkten und Dienstleistungen direkt auf Werbung zurückführen (in der Summe: 14,1 Prozent). Wie stark die Werbewirkung ist, hängt auch von der jeweiligen Branche ab: Einen besonders starken Einfluss hat die Werbung auf die Markenwahrnehmung in den Branchen FMCG Food, FMCG Non-Food und Finanzen bzw. Dienstleistungen. Bei der Wirkung auf den Absatz zeigen sich die höchsten Beiträge von Media in den Branchen Finanzen/Dienstleistungen, Pharma und E-Commerce. Bei der Markenwahrnehmung ist entscheidend, welcher Teil-Indikator betrachtet wird. So wird die Werbeerinnerung zum Beispiel stärker beeinflusst (30,1 Prozent Mediabeitrag) als das Markenimage (7,3 Prozent), das vergleichsweise stabil ist und sich nur langsam ändert

Im direkten Vergleich mit anderen Mediengattungen leistet das Werbemedium TV sowohl bei der Markenwahrnehmung als auch beim Abverkauf den höchsten Beitrag: 8,6 Prozent der Awareness werden unmittelbar von TV-Werbung beeinflusst, beim Sales sind es 7,6 Prozent – mehr als von jedem anderen Medium. Damit ist Fernsehen über alle untersuchten 150 Kampagnen hinweg der mit Abstand effektivste Werbekanal. Der Wirkungsbeitrag der anderen Medien fällt geringer aus: Online folgt auf Platz 2 mit einem Beitrag von 2,0 Prozent auf die Markenwahrnehmung und 3,4 Prozent auf Sales. Print liegt auf dem 3. Platz mit einem Mediabeitrag von 1,0 Prozent auf Markenwahrnehmung und 1,7 Prozent auf den Abverkauf.

Zudem hilft TV auch der Konkurrenz aufgrund der Interaktionseffekte zwischen den Medien auf die Sprünge. So stärken effiziente TV-Kampagnen auch die Effizienz der Werbung in anderen Medien und erhöhen dort den ROI. Unter Berücksichtigung dieser Interaktionseffekte ist TV auch bei der Effizienz führend, wenn es um Awareness geht. Beim Indikator Sales liegt die Effizienz von TV gleichauf mit Online, wenn die Interaktion zwischen den Medien einbezogen wird. Die Effizienz von Print liegt hier leicht unter der von Fernsehen und Online.


SCREENFORCE 2017: Modeling-Wirkungsstudie „Branding als Basis für Performance: Kauf! Mich! Später!“

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Methode: Für die Studie wurden in einem „Pooled Modeling“-Verfahren mehrere Modelle für unterschiedliche Indikatoren der Werbewirkung

Methode: Für die Studie wurden in einem „Pooled Modeling“-Verfahren mehrere Modelle für unterschiedliche Indikatoren der Werbewirkung simultan berechnet. Die indirekte Wirkung auf die Markenwahrnehmung bildeten drei Indikatoren (KPIs) ab: Brand Awareness (Markenbekanntheit), Ad Awareness (Werbeerinnerung) und Consideration (Kaufabsicht). Als direkter Wirkungsindikator wurde die Online-Suche nach markenbezogenen Keywords als Aktivierung der Verbraucher vor dem Kauf eines Produktes untersucht. Das Werbeverhalten der sechs analysierten Marken aus den Branchen FMCG und Telekommunikation floss in Form der Brutto-Werbeinvestitionen der Marken in das Modell ein. Als Basis für alle Daten auf Wochen-Basis dienten die Jahre 2014 bis 2016.

Das Ergebnis des aggregierten Gesamtmodells ist der Beitrag für den Markenerfolg, den die Medien als Summe der direkten Effekte (Online-Suche/Sales) und indirekten Effekte (Markenwahrnehmung) liefern. Untersucht wurden TV, Online, Out-of-Home, Kino, Hörfunk, Print und Interaktion TV/Non-TV.

 

Summing Up: Das Zusammenspiel von Markenaufbau und direktem Einfluss von Werbung auf den Absatz steht im Fokus der Gattungsstudie. So kann ein Werbekontakt einen Verbraucher unmittelbar und eher kurzfristig zum Kauf anregen. Der Kontakt hat aber auch mittelbare Effekte, in dem er die Markenwahrnehmung auf längere Sicht beeinflusst und am Ende der Customer Journey die Online-Suche nach Produkten und damit der Absatz steigen. Diese komplexen Zusammenhänge der beiden Dimensionen der Werbewirkung hat Screenforce mit Dentsu Aegis Resolutions (DAR) unter die Lupe genommen.

TV-Werbung stimuliert wie kein anderes Medium die Online-Suche. Mit 17,2 Prozent hat TV den mit Abstand stärksten direkten Einfluss auf das Suchvolumen der Marken im Internet. Die Online-Suche wird aber auch von den indirekten Wirkungsindikatoren wie Brand Awareness und Consideration getrieben, die wiederum vorab von TV beeinflusst wurden. Dieser indirekte Wirkungsbeitrag liegt bei 2,8 Prozent, ebenfalls der höchste Wert. Der gesamte Media-Effekt von TV auf die Online-Suche liegt damit bei 20 Prozent. Zum Vergleich: Die Werbung im Internet selbst erreicht einen Wirkungsbeitrag auf das Suchvolumen (als Summe der direkten und indirekten Indikatoren) von 3,8 Prozent. Alle anderen Medien liefern mit ihren Media-Effekten niedrigere Wirkungsbeiträge.

Auf Basis des Modelings lässt sich nicht nur die Effektivität (Wirkungsbeitrag der Medien), sondern auch die Effizienz (Anteil am Wirkungsbeitrag in Relation zum Anteil am Mediamix) bestimmen. Dabei zeigt sich, dass das Fernsehen nicht nur bei der Effektivität vorne liegt, sondern auch eine gute Effizienz aufweist. Dabei sind größere Medien mit höheren Reichweiten wie TV bei der Effizienz häufig im Nachteil, weil ihr Anteil am Mediamix naturgemäß größer ist. So schneidet in der Studie bei der Betrachtung der Effizienz auch nur Online besser ab – allerdings bei deutlich geringerer Effektivität.


SCREENLIFE 2016: Wie es Euch gefällt – Gratifikationen durch Bewegtbild

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Methode: Die Digitalisierung eröffnet bei der Mediennutzung ganz neue Freiheiten

Methode: Die Digitalisierung eröffnet bei der Mediennutzung ganz neue Freiheiten – das gilt vor allem für die Nutzung von Bewegtbild. Wie wirkt sich diese neue Freiheit auf den Medienkonsum aus, insbesondere bei den Digital Natives, die bereits mit dem Internet und den neuen digitalen Optionen aufgewachsen sind? Screenforce hat dazu eine umfassende Analyse bestehender Markt-Media-Studien zur Mediennutzung von Zielgruppen in verschiedenen Lebensphasen durchgeführt (Medien-Institut / Kai Weidlich in Zusammenarbeit mit Dirk Engel) und diese durch zwei Primärstudien (IfD Allensbach / Prof. Dr. Renate Köcher) ergänzt:

  • Quantitative repräsentative Face-to-Face-Befragung von n = 1.400 Personen ab 16 Jahren
  • Qualitative Tiefeninterviews von n = 20 Personen 16-34 Jahre

Summing Up: Der individuelle Nutzen der unterschiedlichen Bewegtbild-Angebote wie lineares TV, Videoportale oder Streaming-Dienste wird neben dem Alter vor allem durch die jeweilige Lebensphase beeinflusst. Die „digitalen Mediennutzungsexzesse“ der jungen Generation beruhigen sich in späteren Lebensphasen deutlich. TV bleibt unangefochten das Top-Unterhaltungsmedium, nur in ganz jungen Zielgruppen liegt es knapp hinter dem Internet. Als Informationsmedium ist das Internet bei Millennials führend – allerdings nimmt das Interesse an klassischer Information bei Jüngeren deutlich ab.

Die Gratifikationen, die das Fernsehen bietet, sind vor allem Entspannung und Stressabbau, aber auch Wissen, Spannung und Emotion. Diese Belohnungen sind sowohl im Zeitverlauf als auch über die Generationen hinweg weitgehend stabil und stehen daher auch für die Zukunft kaum in Frage.

Onlinevideos bedienen vor allem den Wunsch nach Autonomie und Vielfalt. Diese Bedürfnisse nehmen mit steigendem Alter zwar ab, sie werden die derzeit junge Generation aber auch später noch stärker prägen als ihre Eltern. Es ist zu erwarten, dass die non-lineare Bewegtbildnutzung weiter zunimmt. Dies betrifft nicht nur die Inhalte von Streaming-Diensten oder Videoportalen, sondern auch die Angebote der TV-Sender. Die Herausforderung für die Fernsehbranche wird deshalb sein, ihre – momentan überwiegend linear angebotenen – Inhalte so zu verbreiten, dass sie auch dem Autonomiebedürfnis heranwachsender Generationen gerecht werden.


SCREENLIFE 2015: TV als Motor für Web Traffic und Word of Mouth

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Methode: Modelling zur Bestimmung des Einflusses von Werbeinvestitionen in verschiedenen Mediengattungen auf Web Traffic und Word of Mouth; Datenbasis:
Methode: Modelling zur Bestimmung des Einflusses von Werbeinvestitionen in verschiedenen Mediengattungen auf Web Traffic und Word of Mouth; Datenbasis: 30 Marken, 65 Wochen; Word of Mouth-Daten aus dem YouGov BrandIndex, Modelling durch GUX – Gesellschaft für User Experience.

Summing Up: TV ist der stärkste Treiber von Google Search und Web Traffic: TV-Spendings erklären durchschnittlich 27 Prozent und in Einzelfällen sogar über 60 Prozent der Google Suchanfragen. Fernsehwerbung hat außerdem einen starken Einfluss auf die Kommunikation über Marken und auf die implizite Wahrnehmung. Social Media-Aktivitäten wie Kommunikation via Facebook treiben den Word of Mouth dagegen weit weniger als bisher angenommen. Im Media-Mix sind Kombinationen von Medien mit TV-Beteiligung deutlich wirksamer als andere Konstellationen und erzeugen häufiger Booster-Effekte. 
 

SCREENLIFE 2014: Sonderanalyse Medientagebuch – Deep Dive Multiscreen

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Methode: Zur vertiefenden Analyse der Parallelnutzung verschiedener Screens inklusive der Nutzungssituationen und Nutzungsmotive wurde eine Sonderanalyse in Form
Methode: Zur vertiefenden Analyse der Parallelnutzung verschiedener Screens inklusive der Nutzungssituationen und Nutzungsmotive wurde eine Sonderanalyse in Form eines mobilen Medientagebuchs durchgeführt (Diary App mit 72 Multiscreenern, rekrutiert aus der Grundgesamtheit von Screenlife 2014).

Summing Up: Das dominierende Lean-Back-Medium zur Unterhaltung und Entspannung ist TV – das gilt vor allem ab der Access Time mit Peak zur Prime Time. Am häufigsten zeitgleich zum TV wird das Smartphone als Multifunktionsgerät genutzt. Das Tablet dient vor allem der Unterhaltung und aktiven Informationssuche. Noch ist seine Verbreitung begrenz, das Potential allerding ist groß.

SCREENLIFE 2014: Sonderanalyse Nutzungstypologie Multiscreener

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Methode: Segmentierung der Multiscreener (Nutzer von TV mit Parallelnutzung von mindestens einem weiteren

Methode: Segmentierung der Multiscreener (Nutzer von TV mit Parallelnutzung von mindestens einem weiteren internetfähigem Screen) in fünf Nutzertypologien, rekrutiert aus der Grundgesamtheit von Screenlife 2014.

Summing Up: Die fünf Multiscreen-Nutzertypen sind: der „Selektive Multiscreen- und Mediennutzer“ mit einem Anteil von 29 Prozent, der „Multiscreen-Eroberer“ mit 26 Prozent, der „Multiscreen-Pionier mit 21 Prozent sowie der „Multiscreen-Professional“ und der „Traditionelle Non-Multiscreener“ mit jeweils 12 Prozent.

SCREENLIFE 2014: Grundlagenstudie

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Methode: Repräsentative Grundlagenstudie zur Nutzung und Wirkung von Medien und Multiscreen in deutschen Haushalten, durchgeführt von Ipsos im Auftrag
Methode: Repräsentative Grundlagenstudie zur Nutzung und Wirkung von Medien und Multiscreen in deutschen Haushalten, durchgeführt von Ipsos im Auftrag von Wirkstoff TV. Die Basis: 1.500 Personen im Alter von 14 bis 65 Jahren (CAPI-Befragung).

Summing Up: Das Fernsehen bleibt als zentraler Element im Alltag der Menschen sehr wichtig. 96 Prozent der Deutschen sehen täglich fern, 94 Prozent schauen TV-Sendungen vor allem linear – die zeitversetzte Nutzung von TV ist auf allen Geräten noch sehr gering. Endgeräte wie Smartphone, Tablet oder Laptop haben beim Multiscreening vor allem eine Ergänzungsfunktion, wobei 66 Prozent (weitester Nutzerkreis) zumindest selten einen Second Screen zeitgleich zum TV nutzen.