Werbewirkung und Absatz

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“Mapping the Moods“ erweitert Verständnis von Bewegtbild

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Mit dieser neuen Studie legt Screenforce die erste umfassende Vermessung der  Videolandschaft in Deutschland vor.
Mit dieser neuen Studie legt Screenforce die erste umfassende Vermessung der  Videolandschaft in Deutschland vor.

Top Argumente für TV-Werbung - Teil 3

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Wie lässt sich TV-Werbung optimal einsetzen?

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Top Argumente für TV-Werbung - Teil 2

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Warum wirkt TV-Werbung?

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Top Argumente für TV-Werbung - Teil 1

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Wie wirkt TV-Werbung?

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Kombination aus Fernsehwerbung und Search zahlt sich aus

The-Playbook_Titel
Die Pandemie hat unser Leben grundlegend verändert: Die Menschen verbringen deutlich mehr Zeit zu Hause, und immer mehr Aktivitäten verlagern sich ins Digitale. Im Zuge
Die Pandemie hat unser Leben grundlegend verändert: Die Menschen verbringen deutlich mehr Zeit zu Hause, und immer mehr Aktivitäten verlagern sich ins Digitale. Im Zuge dessen entsteht eine ganze Flut digitaler Angebote in jedem nur erdenklichen Bereich. Dabei bilden sich sogar völlig neue Geschäftsbereiche. Innovationen schaffen komplett neue Märkte und Ketten der Wertschöpfung. Diese neuen Unternehmen setzen im ersten Schritt häufig auf Search oder Social Media, stoßen damit aber schnell an Grenzen des Wachstums. Die aktuelle Studie „The Playbook for Online Business“ zeigt, was TV für Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen leisten kann und wie wirkungsvoll dabei die Kombination aus TV und Search ist.

Wie man auf lange Sicht die Effizienz einer Kampagne maximiert

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Werbung soll kurzfristig messbare Erfolge liefern und dabei möglichst effizient sein. Werbungtreibende setzen für solch eine kurzfristige Aktivierung häufig auf
Werbung soll kurzfristig messbare Erfolge liefern und dabei möglichst effizient sein. Werbungtreibende setzen für solch eine kurzfristige Aktivierung häufig auf Performance-Marketing. Doch wie nachhaltig sind hierbei die Effekte wirklich? Unumstritten, dass User über diesen Weg kurzfristig aktiviert werden können. Doch häufig kommen diese Aktivierungen einem Strohfeuer gleich. In der Regel ist beim nächsten Mal ein ähnlicher Werbeaufwand nötig, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Mit der neuen Studie, die auf einer früheren Untersuchung aufbaut, zeigt think tv Canada detailliert auf, welche Werbeinvestitionen langfristig zum Erfolg führen, oder anderes formuliert: Wie man die Flammen am Lodern hält.

TV-Werbung ist der wichtigste Treiber für Website-Visits und Search

Impulswirkung von TV
Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Für Markenartikler ist eine Onlinepräsenz ein immer wichtigerer Touchpoint zu den Verbrauchern, die sich im
Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Für Markenartikler ist eine Onlinepräsenz ein immer wichtigerer Touchpoint zu den Verbrauchern, die sich im Internet über Produkte informieren und diese oft auch online kaufen. Aber was genau bringt Konsumenten und Marken im Netz zusammen? Hier spielt Werbung, vor allem im Fernsehen, eine entscheidende Rolle. TV-Spots sind oft das entscheidende Initial für eine Produktrecherche. Dies wird durch Parallelnutzung entscheidend begünstigt. Die gleichzeitige Nutzung von TV und Internet ermöglicht eine unmittelbare Interaktion und stellt für Werbungtreibenden damit eine Chance dar. Wie Zuschauer sich durch Fernsehwerbung aktivieren lassen und warum TV eine besonders hohe Impulskraft hat, zeigt diese Zusammenstellung verschiedener Studienergebnisse sowie eine Reihe ausgewählter Case Studies zu Kampagnen unterschiedlicher Budgetlevels.


Strategische Bedeutung von Addressable TV für Werbekunden wächst

Adressable TV_Titel
58 Prozent der deutschen Werbetreibenden wollen mehr in Addressable TV investieren, wie eine umfassende Befragung des Technologieunternehmens Xandr bei Marketing-Entscheidern
58 Prozent der deutschen Werbetreibenden wollen mehr in Addressable TV investieren, wie eine umfassende Befragung des Technologieunternehmens Xandr bei Marketing-Entscheidern offenbart. Video-Werbung steht mit 54 Prozent an zweiter Stelle. 24 Prozent der Befragten planen, in 2022 mehr in lineares Fernsehen zu investieren, 69 Prozent wollen ihre derzeitigen Investments in TV konstant halten. Alle Befragten haben im vergangenen Jahr in digitales Bewegtbild investiert, parallel dazu aber auch Geld in lineares Fernsehen (83 Prozent) und Addressable TV (74 Prozent) investiert.

Werbung im Fernsehen zahlt sich aus – sowohl kurz- als auch langfristig

Payback Series_Titel
Wer in jüngeren Jahren gesund lebt, profitiert nicht nur kurzfristig, sondern schafft damit für sich auch langfristig die bestens Voraussetzungen, im Alter fit zu sein.
Wer in jüngeren Jahren gesund lebt, profitiert nicht nur kurzfristig, sondern schafft damit für sich auch langfristig die bestens Voraussetzungen, im Alter fit zu sein. Ebenso verhält es sich mit der Betrachtung der Effizienz von TV-Werbung: Der langfristige Effekt offenbart sich mit der Zeit. Mit einem ROI von 4,3 liefert TV bereits kurzfristig einen überdurchschnittlich hohen ROI. Vor allem aber langfristig zahlt sich Fernsehwerbung aus. Hier liegt TV-Werbung aufgrund ihrer starken Branding-Wirkung weit vorn. Ein hoher ROI ist aber nur dann relevant, wenn auch die absoluten Effekte stimmen: So erwirtschaftet TV mit seinem hohen Investitionslevel weit über die Hälfte des kurzfristigen Profits. Zudem unterstützt TV die anderen Medien im Mix. Vor allem Search profitiert vom TV-Einsatz.

Ob DTC-Marke oder Tech-Gigant: TV-Werbung treibt ihr Business voran

Reasons Why Titel
Die TV-Werbeausgaben von DTC-Marken wachsen kontinuierlich. Performance ist die Währung dieser Unternehmen, wachstumsbasierte KPIs wie Website Traffic, Conversionrate und
Die TV-Werbeausgaben von DTC-Marken wachsen kontinuierlich. Performance ist die Währung dieser Unternehmen, wachstumsbasierte KPIs wie Website Traffic, Conversionrate und Absatz stehen für sie im Fokus. Entsprechend sehen sie schnell, welche Werbeaktivitäten sich rechnen und zum Erfolg führen. In den von der Global TV Group untersuchten 15 Ländern haben sich die TV-Spendings der DTC Companies allein in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppelt.
Und auch die größten Tech-Konzerne wie Facebook, Amazon, Apple, Alphabet (Google) und Microsoft, die praktisch in allen Haushalten bzw. Arbeitsplätzen präsent und damit ein fester Bestandteil im Alltag der Menschen sind, setzen stark auf TV-Werbung. Trotz – oder gerade auch aufgrund – ihrer Größe gilt es auch für diese Marken, den Share-of-Voice zu sichern, Wettbewerber in Schach zu halten und Aufmerksamkeit für neue Produkte zu erzeugen. Zusammengenommen sind die eingangs genannten fünf Unternehmen (Kurz: FAAAM) bezogen auf die Spendings in TV bereits die zweitgrößten Werbetreibenden in Deutschland, direkt nach P&G.

Global TV Group: Multinationale Studiensammlung belegt Absatzwirkung von TV

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Mit „TV drives business outcomes” veröffentlicht die Global TV Group den ersten Part der dreiteiligen Studienserie „Global TV Deck“. Das Kompendium

Mit „TV drives business outcomes” veröffentlicht die Global TV Group den ersten Part der dreiteiligen Studienserie „Global TV Deck“. Das Kompendium fasst Studien wie „The Halo Effect“, „Not All Reach Is Equal“ von Screenforce und Erhebungen von Accenture und Thinkbox kompakt zusammen. Im Detail wird die Absatzwirkung von TV-Werbung in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten beleuchtet. Die umfassende Studiensammlung gibt Marketing-Verantwortlichen valide Entscheidungshilfen für ihre Werbeinvestments an die Hand und illustriert, wie TV unmittelbar Kaufanreize schafft und zugleich die Effizienz von Digitalkampagnen hebt.


BVOD oder YouTube: Neue Forschungserkenntnisse aus Belgien - Entspannte Menschen sind empfänglicher für Werbebotschaften

BVOD oder YouTube

Wer gewinnt im Wettstreit um die Aufmerksamkeit der Zuschauer – Broadcast VoD oder YouTube. Dieser Fragestellung ging der belgische Medienanbieter DPG Media, Betreiber des

Wer gewinnt im Wettstreit um die Aufmerksamkeit der Zuschauer – Broadcast VoD oder YouTube. Dieser Fragestellung ging der belgische Medienanbieter DPG Media, Betreiber des Portals VTM GO, mittels experimenteller Eye-Trackingstudie auf den Grund. Die Ergebnisse: Inhalte beim BVOD-Angebot VTM GO werden geplanter und mit einer höheren Aufmerksamkeit gesehen. Auch Werbung wird bei VTM GO deutlich stärker beachtet als bei YouTube. Eine Erklärung: Menschen sind bei Long-Form-Videoinhalten an Werbung gewohnt, sie kennen das aus dem Fernsehen. Im Lean-Back-Modus sind Zuschauer offener für Werbebotschaften als im aktiven Lean-Forward-Modus.


Comcast- & MediaScience-Studie „The Halo Effect”:
Der Mix macht´s

Halo-Effect

Die Gesamtleistung einer Kampagne steigt bei Hinzunahme von TV signifikant. Insbesondere unbekannte Marken profitieren.

Fernsehwerbung ist der Wirkungs-Booster

Die Gesamtleistung einer Kampagne steigt bei Hinzunahme von TV signifikant. Insbesondere unbekannte Marken profitieren.

Fernsehwerbung ist der Wirkungs-Booster für Bewegtbildwerbung auf digitalen Kanälen. Erst in Kombination mit TV-entfaltet sich die volle Wirkung von Spots. Zuschauer schenken digitalen Spots mehr Aufmerksamkeit, wenn sie sie bereits aus dem TV kennen, zugleich steigen Werbeerinnerung und Kaufbereitschaft bei Hinzunahme von TV deutlich. Die Ergebnisse gelten für bekannte und unbekannte Marken gleichermaßen, wobei letztere besonders profitieren. Das heißt im Umkehrschluss: Wer rein auf digitale Videokampagnen setzt, verschenkt enormes Wirkungspotenzial.


Erfolgssignale: Mit dem richtigen Mediamix zu mehr Markenstärke

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Die britische Gattungsinitiative Thinkbox hat untersucht, welche Bedeutung der Medienkanal für die Wahrnehmung von Marken hat und unterscheidet zwei Arten der Signalwirkung:
Die britische Gattungsinitiative Thinkbox hat untersucht, welche Bedeutung der Medienkanal für die Wahrnehmung von Marken hat und unterscheidet zwei Arten der Signalwirkung: Medien können so genannte „Leistungs-Signale“ setzen, die auf die Marken abstrahlen. Hier geht es um Aspekte wie wirtschaftliche Stärke, Qualität und Produktvertrauen. Dem gegenüber stehen „soziale Signale“. Dazu gehören Bekanntheit, Popularität und Erfolg. Beide Arten der Signalwirkung sind wichtig, aber die Fähigkeit der Medien, diese Signale zu vermitteln, ist sehr unterschiedlich.


Die Kernergebnisse der Studie:

Medien beeinflussen die Wahrnehmung von Marken. Sie vermitteln soziale Signale und solche, die für Leistungsfähigkeit stehen.

Innerhalb der Mediengattungen gibt es nur geringfügige Unterschiede zwischen den untersuchten Branchen FMCG, Mobilfunk, Versicherungen und Online-Retailern. Die Fähigkeit, Leistungs- bzw. soziale Signale erfolgreich zu kommunizieren, hängt also nicht von der Branche ab.

TV setzt in allen getesteten Produktkategorien die stärksten Signale und übertrifft Social Media und Online-Video in jeder Kategorie.

Marken, die im Fernsehen werben, werden signifikant häufiger als finanzstark, qualitativ hochwertig und vertrauenswürdig wahrgenommen.

TV-Werbung hilft Marken, Popularität und Erfolg zu vermitteln, mehr als jedes andere Medium

Marken, die im Fernsehen, in Zeitschriften und im Radio werben, werden als vertrauenswürdiger wahrgenommen.


The Age of Television - Welche Bedürfnisse erfüllen Videoangebote?

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Methode

Im Auftrag von Thinkbox untersuchte das Forschungsinstitut MTM, welche grundlegenden Bedürfnisse die Auswahl von Bewegtbildangeboten steuern

Methode

Im Auftrag von Thinkbox untersuchte das Forschungsinstitut MTM, welche grundlegenden Bedürfnisse die Auswahl von Bewegtbildangeboten steuern und wählte dazu einen Ansatz aus unterschiedlichen Methoden.

  • 30 Personen erhielten eine Kamerabrille, mit der sie ihre Fernseh- und Videonutzung in Echtzeit aufnehmen sollten. Die Kamerabrille stellte sicher, dass alle Sendungen, unabhängig von Ort und Screen, aufgezeichnet wurden. Die Aufzeichnung erfolgte über 150 Tage hinweg.
  • Anschließend wurden die Teilnehmer ausführlich zu ihren Sehgewohnheiten und Nutzungsmotiven befragt.
  • Darüber hinaus wurden 6.000 Erwachsene online befragt, um die Größe der Trends, die in der ersten Phase identifiziert wurden, auf repräsentativer Basis zu quantifizieren.

 

Summing Up

Die Studie identifiziert acht Grundbedürfnisse, die für die Bewegtbildnutzung relevant sind. Entspannung, Ablenkung und Flucht aus dem Alltag sind die wichtigsten Motive für Bewegtbildnutzung. Ganze 60 Prozent der gesamten Nutzung lassen sich auf diese 3 Motive zurückführen.

Je nach Alter haben die Motive ein unterschiedliches Gewicht. Für Jüngere ist Ablenkung der wichtigste Treiber. Ältere Zuschauer hingegen nutzen Bewegtbild vor allem, um Up to Date zu bleiben. Der Wunsch nach Entspannung ist für alle Altersgruppen etwa gleich wichtig.

Bewegtbildmedien bedienen unterschiedliche Bedürfnisse der Zuschauer: Live-Fernsehen punktet beim Thema Entspannung, hält die Zuschauer Up to Date und ist das Medium, um Zeit mit der Familie oder dem Partner zu verbringen. Eine große Bedeutung hat Fernsehen auch durch gemeinsame Live-Erlebnisse, wie etwa Fußball.

Online-Videos punkten vor allem bei der Aneignung von Wissen und Fähigkeiten. Jüngere Zuschauer nutzen Online-Videos vor allem, um sich abzulenken und Pausen im Alltag zu überbrücken.

Das Bedürfnis nach Alltagsfluchten wird vor allem durch On-Demand Medien bedient. Ältere Zuschauer nutzen hierbei verstärkt zeitversetztes Fernsehen; Jüngere bevorzugen SVOD-Angebote.


Video Impact - Grundlegende Mechanismen von TV - und Videowerbung

Video Impact

Methode:

Basierend auf vier Studien entschlüsselt die Publikation Video Impact von SevenOne Media die Wirkmechanismen von TV- und Videowerbung.

Methode:

Basierend auf vier Studien entschlüsselt die Publikation Video Impact von SevenOne Media die Wirkmechanismen von TV- und Videowerbung. Fundamental und praxisbezogen.


Summing up:

Fünf Stunden pro Tag nutzen die Deutschen Bewegtbild. Das ist der größte Teil der Mediennutzung. Doch welchen Wert haben die unterschiedlichen Bewegtbildangebote als Werbemedium? 

Klar ist, Entspannung und Unterhaltung werden auch in der zukünftigen Medienwelt zentrale Nutzungsmotive sein, unabhängig davon, welche Plattformen und Endgeräte genutzt werden. Die verschiedenen Bewegtbildangebote unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Reichweiten, sondern auch in ihren Rezeptionsvoraussetzungen – und erzielen daher unterschiedliche Werbewirkung. Erfolgreiche Marketing- und Mediaplanung erfordert ein tiefes Verständnis der Wirkungsmechanismen von Werbung auf den unterschiedlichen Kanälen. 

Mit „Video Impact“ legt SevenOne Media vier Grundlagenstudien vor, die sich mit den zentralen Fragestellungen der Wahrnehmung und Wirkung von Werbung beschäftigen. Die Publikation liefert auf breiter Datenbasis, mit vergleichenden Ergebnissen und einer Einordung in den Stand internationaler Forschung viele neue Erkenntnisse über den Wert von TV- und Videowerbung. Darüber hinaus gibt sie praxisnahe Hinweise für Mediaplanung und Markenführung.


TV macht Marken - Emotion & Branding in der TV-Werbung

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Methode:

TV macht aus einfachen Produkten bekannte Marken. Als emotionaler Geschichtenerzähler ist Fernsehen das effektivste Werbemedium in Sachen

Methode:

TV macht aus einfachen Produkten bekannte Marken. Als emotionaler Geschichtenerzähler ist Fernsehen das effektivste Werbemedium in Sachen Umsatz und Gewinn, aber auch ein Garant für die mentale Verfügbarkeit und Bekanntheit von Marken.

Das Forschungsteam von Thinkbox hat untersucht, wie Emotionen, Erinnerung und Markenbildung in der TV-Werbung funktionieren und fasst dazu Ergebnisse aus 4 unterschiedlichen Studien zusammen.

Summing Up

Marken vermitteln uns ein Gefühl von Verbindung, Stabilität und Identität. Sie sind assoziiert mit bestimmten Eigenschaften, die uns helfen, unbewusst Kaufentscheidungen zu treffen und beim Kauf wie kognitive Short-Cuts oder Heuristiken funktionieren. Marken sind aber noch weit mehr. Sie sind Ausdruck unserer Persönlichkeit. Sie bringen Stabilität in unser Leben und schenken uns ein Gefühl von Beständigkeit, Vertrautheit und Wohlbefinden.

Fernsehen macht aus einfachen Produkten bekannte Marken und lädt sie emotional auf.  TV-Werbung genießt dabei auch das stärkste Vertrauen der Zuschauer.

Storytelling ist der Eckpfeiler bei der Wirksamkeit von TV-Werbung. Längere Werbespots sind dabei deutlich besser geeignet, um eine Geschichte zu erzählen. Sie fungieren als "Anker" für unser Gedächtnis. Kurze Spots funktionieren gut, wenn sie von längeren Spots flankiert werden.

Werbung, die eine Geschichte erzählt, ist auffälliger und einprägsamer. Beides trägt zum Umsatz bei. Dabei empfiehlt es sich die Handlung möglichst unterhaltsam und leicht verständlich zu gestalten.

Außerdem ist es sinnvoll, Unterschiede zur Konkurrenz hervorzuheben. Nachhaltige Wettbewerbsvorteile entstehen durch den Aufbau einer emotional bedeutsamen Positionierung der Marke im Vergleich zum Wettbewerb. Das gelingt, wenn man die Marke als besonders dynamisch und fortschrittlich darstellt.

Entscheidend ist auch ein starkes Branding in der Werbung. Der beste Prädiktor für die Absatzwirkung von Spots ist Branding. Spots mit einer starken Erzählung motivieren nur dann zum Kauf, wenn sie auch gut gebrandet sind.

Fazit

  • Marken vermitteln ein Gefühl von Verbindung, Stabilität und Identität.
  • TV ist das mächtigste Medium, um Emotionen und Bekanntheit in großem Maßstab zu liefern.
  • Emotionen und Bekanntheit sind das Beste Mittel zur Steigerung der mentalen Verfügbarkeit von Marken.
  • TV liefert einprägsame Werbung, die den Umsatz ankurbelt.

Hier geht's zur Originalstudie

Interaktionseffekte: Mehr Schubkraft durch TV - Wie TV-Werbung die anderen Medienkanäle im Mediamix stärker macht

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Methode: Zahlreiche internationale Studien zeigen, dass Fernsehwerbung besonders effektiv ist, aber die Wirkung häufig unterschätzt wird. Grund

Methode: Zahlreiche internationale Studien zeigen, dass Fernsehwerbung besonders effektiv ist, aber die Wirkung häufig unterschätzt wird. Grund dafür sind Analysemethoden, bei denen nur der direkte Abverkaufseffekt des einzelnen Mediums ermittelt und – für eine ROI-Betrachtung – den jeweiligen Kosten gegenübergestellt wird. Dabei bleiben mögliche Interaktionen zwischen den Medien oft unberücksichtigt.

Das Beratungsunternehmen Accenture untersuchte dieses Phänomen und entwickelte eigens dafür ein Attributionsmodell, das nicht nur die Basisleistungen der Medien quantifiziert, sondern auch die gegenseitigen Einflüsse mit einbezieht. Als Datenbasis für die Analyse des kanadischen Werbemarktes dienten 105 Kampagnen aus den Branchen Automobil, FMCG, Telekommunikation und Pharma in den Jahren 2014 bis 2018.

Auch die Marketingberatung Analytic Partners hat das Zusammenspiel der Medienkanäle unter die Lupe genommen und dafür Strukturgleichungsmodelle eingesetzt. Mit diesen Modellen kann man feststellen, welche direkten, aber auch indirekten Effekte TV-Werbung hat.

Summing up: Die Ergebnisse beider Studien zeigen, dass TV nicht nur direkte, sondern auch signifikante indirekte Effekte auf den Abverkauf der beworbenen Marken hat. TV treibt digitale Kanäle wie Search an und sollte daher als Leitmedium in jeder großen Kampagne vertreten sein.


Karen Nelson-Field: „Not all Reach is equal“

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Methode: Wirkt Bewegtbild-Werbung auf allen Plattformen gleich gut? Mit einer Reihe von Experimenten untersuchte die australische Marketingforscherin Karen

Methode: Wirkt Bewegtbild-Werbung auf allen Plattformen gleich gut? Mit einer Reihe von Experimenten untersuchte die australische Marketingforscherin Karen Nelson-Field diese Frage. Teilnehmer der Experimente sahen identische Spots entweder in einer TV-Programmstrecke, in ihrem Facebook-Feed oder während der Nutzung von YouTube. Im Fokus der Experimente steht jeweils der STAS-Index, ein Maß für den Einfluss von Werbung auf den Abverkauf der Marke. Der Index ist der Quotient aus Käufen, die durch Werbung beeinflusst wurden, und Käufen ohne Werbeeinfluss. Werte über 100 zeigen einen Effekt der Werbung.

Summing Up: Die Ergebnisse der Experimente zeigen, dass TV-Werbung mit Abstand den höchsten STAS erzielt. Während der STAS-Index in der TV-Gruppe bei 144 liegt, erreicht Facebook einen Index von 118 und YouTube von 116. Dieser Vorsprung bleibt selbst dann erhalten, wenn TV-Werbung auf dem Smartphone gesehen wird.

Ein Grund dafür ist laut Nelson Field die „Coverage“ der Werbung auf dem jeweiligen Screen. TV liefert mit der vollen Abdeckung auf dem Big Screen eine dreimal höhere Coverage als YouTube und eine zehnmal so hohe wie Facebook. Dadurch sei auch die Aufmerksamkeit bei TV-Spots deutlich höher.

TV ist auch auf langer Strecke stark, gemessen an der Halbwertszeit der Werbung. Die Forscher um Nelson-Field untersuchten den STAS einen Tag, vierzehn Tage und vier Wochen nach dem Kontakt. Es handelt sich jeweils um einen Kontakt auf einem mobilen Device, um mögliche Einflüsse der Screen-Größe zu kontrollieren und nur die Wirkung der Plattformen zu vergleichen. Es zeigt sich: Kontakte mit TV-Inhalten sind zum einen wirksamer, zum anderen bleibt ihre Wirkung auch länger erhalten. TV hat selbst nach vier Wochen noch eine stärkere Wirkung als die Video-Kontakte bei YouTube und Facebook am ersten Tag.


TV macht richtig Lust auf Urlaub

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Im Touristik-Sektor haben auch Marken mit geringerer Bekanntheit eine hohe Chance, mit TV-Werbung aufzufallen. Zuschauer sind zudem Touristik-Spots gegenüber besonders offen
Im Touristik-Sektor haben auch Marken mit geringerer Bekanntheit eine hohe Chance, mit TV-Werbung aufzufallen. Zuschauer sind zudem Touristik-Spots gegenüber besonders offen und vergeben im Durchschnitt bessere Bewertungen – beste Voraussetzungen für starke Wirkungen. Tatsächlich sind in keiner anderen Branche die Image-Verbesserungen durch den Kontakt mit TV-Werbung stärker als bei den Touristik-Anbietern.