TV Enzyklopädie

Quelle: SevenOne Media

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Digitales Audio Broadcasting soll langfristig den terrestrischen analogen Hörfunk UKW ablösen und höhere Empfangsqualität und Sendervielfalt bieten. DAB ist 1995 gestartet, konnte sich aber nicht flächendeckend durchsetzen. Das effizientere DAB+ nahm 2011 mit deutlich breiterem Programmangebot den Betrieb auf.
Die DAP GmbH aus Frankfurt am Main zählt zu den führenden Anbietern von Software für die Markt- und Medienforschung, elektronische Medien und Printmedien sowie Mediaagenturen. Dazu gehören Produkte wie Plan-TV, das für die AGF entwickelte TV Scope oder TV-Control.
Nutzer- oder Profildaten, die ungewollt vom Verkäufer an den Käufer übergehen, also beispielsweise vom Publisher an die Media-Agentur oder den Werbetreibenden.
Datenschutz: bezeichnet den Schutz des Einzelnen vor dem Missbrauch personenbezogener Daten. Heute wird der Zweck des Datenschutzes darin gesehen, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigt wird.
Ein Data-Warehouse (deutsch Datenlager) ist eine Datenbank, in der Daten aus unterschiedlichen Quellen in einem einheitlichen Format zusammengefasst werden (Informationsintegration). Es ermöglicht eine globale Sicht auf heterogene und verteilte Datenbestände, indem die für die globale Sicht relevanten Daten aus den Datenquellen zu einem gemeinsamen konsistenten Datenbestand zusammengeführt werden.
Sendung, bei der eine Werbebotschaft im Vordergrund steht, die jedoch auch redaktionell gestaltete Teile enthält, die den Rahmen für die Werbung bilden. Dauerwerbesendungen sind mindestens 90 Sekunden lang und während der gesamten Dauer mit dem Schriftzug Dauerwerbesendung oder Werbesendung zu kennzeichnen.
Im TV und Hörfunk die Zeit zwischen 06:00 Uhr und 17:00 Uhr.
Empfangsgerät, das die verschlüsselt ausgestrahlten Signale im Pay-TV oder die komprimierten digitalen Datenströme beim digitalen Fernsehen in ein TV-Bild umwandelt sowie interaktives Fernsehen ermöglicht.
Bezeichnet in der Online-Werbung jede Form der Eigenwerbung, die ausgeliefert wird, wenn keine (Werbe-)Banner verkauft worden sind.
Technologische Plattform, die es Werbungtreibenden und/oder ihren Media-Agenturen erlaubt, Einkauf und Buchung von Online-Displaywerbung bei unterschiedlichen Marktplätzen, Ad Networks, Vermarktern und anderen Anbietern über ein Interface zu betreiben und zu steuern. DSPs bündeln Nachfrage und Einkaufsvolumina. Kurz: Sie sind die Einkaufsplattform, auf der Käufer ihr Budget und ihre Ziele definieren können. Beispiele sind Invite Media, MediaMath, Turn.
Deutsch: demografische Marktsegmentierung. Die Segmentierung eines Marktes nach demografischen Kriterien wie Geschlecht, Alter, Haushaltsgröße, Haushaltseinkommen, Berufsgruppenzugehörigkeit, soziale Schichtung, Familien- bzw. Lebenszyklus, Religions- und Staatszugehörigkeit oder auch nach geografischen Kriterien.

Institution in Bonn, gegründet 1972, mit folgenden Aufgaben:

- Regelung von Konflikten zwischen Beschwerdeführern aus der Bevölkerung und werbenden Firmen im Falle unlauterer und irreführender Werbung;

- Entwicklung von Verhaltensregeln und Leitlinien zur inhaltlichen Gestaltung von Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

Im Gegensatz zu national eingesetzten Kampagnen und Werbemitteln wird dezentrale Werbung nur in bestimmten geographischen Regionen ausgespielt.
Datenfernübertragung über ein Medium zwischen Computern, die geographisch voneinander getrennt sind (Telefonnetz, Funk, Licht).
Unter DHTML (Dynamic HTML) versteht man eine Erweiterung der im World Wide Web üblicherweise verwendeten Programmiersprache HTML. DHTML bietet die Möglichkeit, mit dem Microsoft Internet Explorer dynamisch auf einzelne Elemente einer Website einzuwirken.
Direkte Kommunikation mit den Zielgruppen durch Telefon (Call Center), postalische Mailings oder E-Mails. Datenbank-Systeme ermöglichen modernes CRM zur Kundengewinnung und Kundenbindung.
Diaries sind 5- bis 30 Sekunden-Splits auf einer PreSplit- Position. Hauptmerkmal ist die unmittelbare Programmnähe und die feste Verteilung der Schaltungen (nicht frei wählbar) über den Tag. Ein Diary wird max. 18-mal von Montag bis Freitag und max. 15-mal Samstag und Sonntag direkt nach dem Programmteil und vor dem Werbetrenner und Werbeunterbrecher geschaltet. Durch die hohe Frequenz an Schaltungen wird eine hohe Netto-Reichweite aufgebaut. Geeignete Werbeform für Kampagnenauftakt, Abverkäufe, eventbezogene Kommunikation.
Ein Halbtags-Diary mit bis zu max. neun Schaltungen täglich wird von 09:00 bis 17:00 Uhr oder von 17:00 bis 01:00 Uhr geschaltet. Diary
Diary mit individuellem Übergang aus der Sendergrafik in den Werbespot des Kunden.
Digitale Beschilderung. Beschreibt den Einsatz digitaler Medieninhalte bei Werbe- und Informationssystemen, z.B. elektronische Plakate.
Digitale Signale bestehen lediglich aus Nullen und Einsen, dem so genannten Binär-Code, mit dem auch Computer arbeiten.

TV-Programme, die über ein digitales Signal ausgestrahlt werden. Mit der digitalen Übertragungstechnik werden Bilder (wie Computerdaten) stark komprimiert transportiert; im Gegensatz zur Analogtechnik können so über einen Übertragungskanal mehrere Programme gleichzeitig gesendet werden. Diese Eigenschaft bildet die Voraussetzung für TV-Konzepte wie Pay per View, Near Video on Demand und Video on Demand.

Seit dem 1. Mai 2012 können TV-Signale in Deutschland via Satellit (DVB-S) nur noch digital empfangen werden, terrestrisch (DVB-T) ist die Umstellung schon seit 2006 vollzogen. Im Kabel findet weiterhin Simulcast statt, also analoge und digitale Ausstrahlung parallel.

Direct Mailings sind Werbesendungen, welche persönlich oder teiladressiert sind und sich an vorselektierte Zielgruppen wenden. Die Adressen stammen entweder von Adressenverlagen oder werden von den Unternehmen selbst generiert. Der Versand erfolgt postalisch oder elektronisch (E-Mail). Direct Mail sind die bekannteste Form der Direktwerbung.
Suchverzeichnis im Internet, populär auch Suchmaschine genannt. Neben der Eingabe von Suchbegriffen ist eine kategorisierte Suche zulässig. Im Gegensatz zu Suchmaschinen wird die Datenbank eines Directory vom Anbieter redaktionell betreut.
Marketingaktivitäten, die ein Unternehmen im direkten Kontakt und durch individuelle Kommunikation mit der Zielgruppe verfolgt. Persönliche Ansprache potenzieller Kunden im Rahmen von Verkaufsförderungen per Telefon, Anschreiben etc.
Grafische Werbeformen innerhalb einer Website. Diese können Text-, Grafik-, Video- und Audioinformationen enthalten. Inzwischen gibt es vielfältige Formen von Display Ads. Der OVK unterscheidet zwischen Instream Video Ads, In-Page Ads und Tandem Ads.
Als klassische Onlinewerbung setzt Display-Advertising auf grafische Elemente wie Banner und Buttons oder werbliche Text- und Bildinhalte (Display Ads) und wird in der Regel für Brandingmaßnahmen eingesetzt. Abgerechnet wird größtenteils nach dem TKP-Prinzip.

Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, bestehend aus den gesetzlichen Vertretern oder Geschäftsführern der Landesmedienanstalten.

Aufgaben: Vielfaltssicherung, Jugendschutz, Werberichtlinien.

Domain Name System: 'Adressverzeichnis' von Internet-Servern. Im DNS ist festgelegt, welche IP-Adresse welchem Host zugeordnet ist. Seine Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung (Übertragung von IP-Adressen in Namen und umgekehrt).
Ein eindeutiger Name, welcher eine Website bzw. Internetpräsenz kennzeichnet. Jeder Domainname besteht aus einer Top- oder High-Level- und einer oder mehrerer Lower-Level Bezeichnungen. Top-Level Domains (TLDs) sind entweder generischer (bestimmte Gattung) oder geografischer Art. Generische Top-Level Domains beinhalten .com (commercial), .net (network), .org (organizational), usw. Geografische Domains bezeichnen die Herkunftsländer, wie z. B. .us (die Vereinigten Staaten), .fr (Frankreich), .uk (United Kingdom), .de (Deutschland) usw. Beispiel für Lower-Level ist Example.co.uk, hier ist es das co.
Bezeichnet eine doppelte Bestätigung des Users, bestimmte Werbemails, Newsletter oder Bestellungen zu erhalten. Der User erhält nach Eintragung in einen E-Mail-Verteiler eine Bestätigungsmail und hat sofort die Möglichkeit, sich wieder aus dem Verteiler auszutragen oder die Erlaubnis zur Übermittlung der Informationen zu bestätigen. Diese Vorgehensweise soll Spam verhindern und den Übermittlern von kommerziellen E-Mails Rechtssicherheit geben. Siehe Opt-in.
Die Sonderwerbeform Direct Response TV bezeichnet Werbespots, die den Zuschauer dazu auffordern, in den direkten Kontakt/Response mit dem Kunden (Produktkauf) zu treten. Alle DRTV-Spots fallen unter die stündliche Werbezeitbeschränkung, da diese in allen Werbeblöcken eingesetzt werden können.
Kontaktdosis, OTS, durchschnittliche Kontakthäufigkeit. Diese in der Kampagnenplanung und -kontrolle verwendete Größe gibt an, wie oft eine Person bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien im Durchschnitt erreicht wurde.

Abkürzung für engl. Digital Video Broadcasting – Cable. Begriff für den digitalen Fernsehverbreitungskanal Kabel. Neben der digitalen Übertragung findet im Kabel parallel dazu auch immer noch die analoge Ausstrahlung eines Grundstocks an Programmen statt.

Öffentlich-rechtliche Programme sind im digitalen Kabel frei zu empfangen (auch HD, must-carry-Regelung), Private sind meist grundverschlüsselt und müssen gegen Entgelt freigeschaltet werden.

Abkürzung für englisch Digital Video Broadcasting – Satellite. Begriff für den digitalen Fernsehverbreitungskanal Satellit. Seit 30.04.2012 ausschließlich digital. Weiterentwicklung: DVB-S2.
Abkürzung für englisch Digital Video Broadcasting – Terrestrial. Begriff für den digitalen Fernsehverbreitungskanal Terrestrik. Seit 2006 ausschließlich digital. Derzeit keine HD-Spezifikation. Regional unterschiedliche Belegung der Kanäle, private Sender sind nicht in allen Regionen verfügbar. Weiterentwicklung: DVB-T2.
E
Begriff aus der Online-Werbung. Bezeichnet alle Empfehlungs- und Verbreitungsleistungen von Nutzern über eine Marke. Dazu zählen WOM (Word-of-Mouth), Likes, Posts oder die virale Verbreitung.
Der Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen im bzw. über das Internet.
EDI steht für Electronic Data Interface Change. Das im Werbemarkt eingesetzte EDI-Format ist eine Standardisierung der Datensatzformate für den Datenaustausch innerhalb der Werbebranche, z. B. den Austausch von Tarif-, Programm und Buchungsinformationen zwischen Vermarktern und Agenturen.
Der vom GWA jährlich verliehene Effie zeichnet Werbekampagnen aus, die zum einen außergewöhnlich kreativ und zum anderen außergewöhnlich erfolgreich im Hinblick auf die gesetzten Marketingziele sind. Er bewertet also die Effizienz in Verbindung mit der werblichen Umsetzung.
Wirksamkeit, Leistungsfähigkeit, oftmals gemessen an der Wirtschaftlichkeit.
Die Einschaltquote einer TV- oder Radiosendung ist der prozentuale Anteil der Empfangshaushalte, die zu einem gegebenen Zeitpunkt die Sendung verfolgten, an der Gesamtmenge aller Empfangshaushalte.
Werbezeitenvermarkter des Senders RTL II mit Sitz in Grünwald bei München.
Gibt an, wie viele Personen oder Haushalte einen Sender terrestrisch, über Kabel oder über Satellit empfangen können. Im AGF/GfK-Fernsehpanel ist die Empfangbarkeit beziehungsweise das Empfangspotenzial eines Senders gegeben, wenn er an mindestens einem Fernsehgerät im Panelhaushalt eingestellt ist (technische Reichweite).

Die AGF unterscheidet vier verschiedene Empfangsebenen: IPTV, Satellit, Kabel und Terrestrik. Diese Trennung erfolgte vor dem Hintergrund, dass die Anzahl der empfangbaren Sender für die Fernsehnutzung mit entscheidend ist. Um die Empfangsebenen in ihrer Größe richtig abzubilden, wird dieses Merkmal sowohl bei der Anwerbung als auch für die Gewichtung berücksichtigt. In den Panelhaushalten wird die Empfangssituation durch den Techniker genau festgestellt.

Wenn mehrere Empfangebenen im Haushalt vorhanden sind, wird der Haushalt der Empfangsebene mit der höchsten Priorität zugeordnet: (1) IPTV, (2) Satellit, (3) Kabel, (4) Terrestrik. Ein Haushalt mit IPTV- und terrestrischem Empfang wird somit der Empfangsebene IPTV zugeordnet.

Electronic Program Guide. Elektronische Programmzeitschrift im digitalen Fernsehen, die durch die verschiedenen Programmangebote führt sowie Übersichten und spezielle Zusammenstellungen bietet.
Eine Erhebung ist in der Statistik oder in der Markt- und Sozialforschung im weitesten Sinne ein systematisches Vorgehen mit dem Ziel, statistisches Urmaterial aus einer Grundgesamtheit oder einer Stichprobe zu gewinnen. Erhebungsmethoden sind beispielsweise Befragungen, Beobachtungen und Tests.
Test, in dem gemessen wird, wie gut sich eine Testperson an eine Werbung erinnert, indem man ihr während des Tests eine Werbung oder Marke als Hilfestellung nochmals vorlegt.
Reiner Gedächtnistest, bei dem die Effektivität einer Werbung gemessen wird, um herauszufinden, ob sich ein Nutzer ohne vorgegebene Antworten an eine Marke erinnert.
Finanzielle Mittel, die in einem bestimmten Zeitraum für eine Werbekampagne zur Verfügung stehen.
Steht für den effektiven Tausend-Kontakt-Preis (engl.: eCPM) und somit für den Erlös pro 1.000 Einblendungen im Internet. Zur Berechnung werden die Gesamteinnahmen durch die Gesamtanzahl der Seitenaufrufe geteilt und mit 1.000 multipliziert. Publisher können so die Effektivität eines Werbemittels berechnen. Weiter können nach unterschiedlichen Vergütungsarten berechnete Placements auf Basis von 1.000 Einblendungen bzw. AIs miteinander verglichen werden, beispielsweise Kampagnen mit Klickvergütung oder Festpreisplatzierungen mit normalen TKP-Kampagnen.

Die Europäische Fernsehrichtlinie zur Koordinierung der Rundfunkrechtsordnungen der Mitgliedsstaaten wurde am 3. Oktober 1989 vom Europarat verabschiedet. Die EU-Mitgliedsstaaten waren verpflichtet, die Inhalte dieser Richtlinie binnen 18 Monaten in nationales Recht umzusetzen. In Deutschland haben die Vorschriften der EU-Fernsehrichtlinie in den Rundfunkstaatsvertrag Eingang gefunden.

Die Richtlinie wurde mit Wirkung vom 30. Juli 1997 revidiert und enthält insbesondere detaillierte Vorschriften über die Fernsehwerbung, zu Sponsoring und Teleshopping, zum Jugendschutz, Recht der Gegendarstellung sowie über die Programmquoten für europäische Produktionen. Unmittelbar geltendes Recht ist in Deutschland der Rundfunkstaatsvertrag, die Fernsehrichtlinie bleibt aber maßgeblicher Auslegungsmaßstab.

Parallel zur EU Fernsehrichtlinie wurde im Europarat das Europäische Übereinkommen über das grenzüberschreitende Fernsehen vorbereitet, das am 5. Mai 1989 verabschiedet wurde, in Deutschland aber erst am 1. November 1994 in Kraft trat. Die Inhalte entsprechen im Wesentlichen denen der EU-Fernsehrichtlinie. Im Bereich der EU besitzt die EU-Fernsehrichtlinie Vorrang vor dem Europäischen Fernsehübereinkommen.
Analyse der Leistung von Mediaplänen/Kampagnen.
Erlebnismarketing intensiviert die Markenbeziehung und lädt sie emotional auf. Die Marke trifft direkt auf ihre Zielgruppe, als Inszenierung oder bei speziellen Aktionen.
vorab, zuvor, vorher, im Vorfeld
hinterher, im Nachhinein, rückblickend
Überbegriff für programmnahe Werbeformen wie z.B. Single Splits, Single Spots, Program Splits oder Abspann Splits.
TV-Sonderwerbeform: Einzelspot im Full- oder Splitscreen. Der Kundenspot wird als exklusive Einzelplatzierung mit einem speziellen Werbeopener ausgetrahlt.

Online-Werbemittel (SuperBanner, Skyscraper, Medium Rectangle), die sich über ihr Ursprungsformat ausklappen. Durch einen Mouseover Effekt, der vom User ausgelöst wird, erweitert sich das Standard Ad in den Content des Werbeträgers hinein und bietet so die Möglichkeit, den User durch weitere Effekte oder Informationen anzusprechen.

Beim Entfernen des Cursors von der Banneroberfläche zieht sich das Werbemittel wieder auf sein ursprüngliches Format zurück. Somit lassen sich zum Beispiel Expandable Superbanner oder Expandable Skyscraper aufmerksamkeitsstark inszenieren.

Überschneidung der Nutzerschaften (Mehrfachkontakte) bei Belegung verschiedener Medien. Beispiel: Eine bestimmte Anzahl von Personen sieht denselben Werbespot auf verschiedenen Sendern.
F
Zahl der Personen, die in einer Stichprobe enthalten sind.
Streuverlust. Durch Werbemaßnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht der definierten Zielgruppe angehören.
Als Fensterprogramm gelten im deutschen Rundfunkrecht Programme, die von regionalen Anbietern auf den Frequenzen nationaler Sender ausgestrahlt werden. Innerhalb einer zeitlichen Begrenzung ersetzen Fensterprogramme das Programm des Hauptsenders auf dessen Frequenz (Bsp.: 17:30 Live in SAT.1).
Seit dem 01.01.2012 besteht das AGF/GfK-Fernsehpanel aus 5.000 täglich berichtenden Haushalten (Fernsehpanel D+EU), in denen fast 10.500 Personen leben. Damit wird die Fernsehnutzung von 71,94 Mio. Personen ab 3 Jahren bzw. 36,04 Mio. Fernsehhaushalten abgebildet (Stand 01.07.2012).

Temporäre Exklusivität eines oder mehrerer Webangebote auf bestimmte Umfelder: Für einen fest definierten Zeitraum (meist einen Tag) werden alle anfallenden AdImpressions ausschließlich für einen einzigen Werbungtreibenden ausgeliefert.

Der Werbungtreiber zahlt einen vorher festgelegten Geldbetrag für alle anfallenden AIs innerhalb des Zeitraums; kann mit einer Garantiesumme an AIs kombiniert werden.

Online-Werbeform. Das Fireplace Ad umrahmt den redaktionellen Content und umschließt diesen an drei Seiten.
Die Firewall-Software dient dazu, den Netzwerkzugriff zu beschränken, basierend auf Absender- oder Zieladresse und genutzten Diensten. Sie überwacht den durch sie hindurch laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden oder nicht.
Begriff aus dem Games-Bereich: Anzahl der Spieler, die sich innerhalb des laufenden Monats zum ersten Mal in ein Spiel eingeloggt haben.
Werbeinseln, die nach und vor einer Sendung platziert sind.
Flash ist eine auf Vektorgrafiken basierende Grafik- und Animationssoftware, die zur Erstellung multimedialer Inhalte verwendet wird (vereinfacht gesagt animierte Grafikfilme mit Sound). Flash-Dateien funktionieren nicht mit allen Browsern (z.B. Safari von Apple), man benötigt ein sogenanntes Plug-in. Dateien im Flash-Format erkennt man an der Endung .swf.

Flash-Cookies oder Local Shared Objects (LSO) sind Dateien, die in die Webseiten benutzerspezifische Daten auf den Rechner des Benutzers schreiben, und später wieder auslesen können. Im Gegensatz zu herkömmlichen HTTP-Cookies ermöglicht diese Technik den Webseiten, Inhalte browserunabhängig und ohne Verfallsdatum auf dem Rechner des Webseitenbetrachters zu speichern.

So werden Daten, die beim Betrachten von Flash-Inhalten mit einem Browser geschrieben wurden, auch beim Betrachten der gleichen Internetseite mit einem anderen Browser an den Server gesendet.

Eine auf Flash basierende, animierte Online-Werbeform, die sich temporär über den Contentbereich einer Seite legt.
Der FlashLayer wird mit einem Standardwerbemittel kombiniert. Die Werbebotschaft verbleibt nach dem Ende der FlashLayer Animation auf einem festen Bannerplatz präsent. Diese Tandem-Kombination ist mit Superbannern, Skyscrapern und Medium Rectangle möglich.
Ein Flight definiert die zeitliche Komponente einer Kampagnenschaltung. Eine treffende Umschreibung stellt das Wort Durchlauf dar. Wird eine Kampagne über das Jahr dreimal geschaltet, dann hat sie drei Durchläufe und somit drei Flights.
Eine Form des FlashLayer: Floating Ads bewegen sich über einen vordefinierten Weg selbstständig über den Seitencontent und werden nach spätestens 10 Sekunden ausgeblendet.
Flash Video (FLV) ist ein von Adobe Systems entwickeltes offenes Containerformat, das vornehmlich für Internetübertragungen von Videoinhalten genutzt wird. Es ist je nach verwendetem Codec kompatibel zu den Adobe Flash Playern ab Version 6 bzw. 7 (s. u.).
Fold bezeichnet den Übergang zwischen dem sofort sichtbaren Bereich einer Website und dem Bereich, in den ein User scrollt, um jenen Content zu sehen, der nicht sofort beim Laden im Browser sichtbar ist. Monitorgröße und Auflösung bestimmen, wo sich auf einer Website der Fold befindet. Werbung oder Content, der über dem Fold” angezeigt wird, ist sichtbar, ohne dass eine Interaktion durch den User erfolgt.
Überbegriff für alle Produktionen und Ausstrahlungen im TV.
Sponsoring eines Mobile Channels/Formats. Kundenlogo wird statisch in die App integriert und ist ständig im sichtbaren Bereich.
Mehrere unabhängige Teilbereiche, die verwendet werden, um eine Website darzustellen (Internetseiten werden dabei aus verschiedenen eigenständigen Rahmen zusammengesetzt). Jeder Frame wird als separate HTML-Datei gebaut, aber in einer Master-Datei verbunden, um die Positionierung jedes Abschnitts zu kontrollieren. Ruft ein User eine Website mit Frames auf, werden mehrere Dateien als eine Ebene dargestellt.
Durch Rundfunkgebühren oder Werbung finanziertes Fernsehprogramm, das jedem Zuschauer zur Verfügung steht, sobald er im Besitz eines funktionstüchtigen Empfangsgerätes (Fernseher) ist.
Programme, die jedem kostenlos zur Verfügung stehen. Oftmals handelt es sich um Zusatzprogramme, Plug-ins oder sonstige Internet-Software, die an vielen Stellen im Internet zum Download zu finden sind und das Online-Leben vereinfachen.
Häufigkeit, mit der ein Online-Werbemittel in einer Sitzung oder einem Zeitfenster demselben Browser oder User ausgeliefert wird. Eine Website kann Cookies verwenden, um die Frequenz der Werbung zu steuern.

Die Höchstgrenze, wie viele Male ein bestimmtes Online-Werbemittel einem bestimmten Browser oder User während einer Sitzung oder innerhalb eines bestimmten Zeitfensters gezeigt werden soll. Ein FC besteht immer aus den Parametern Dosis (Anzahl) und Typ (betrachteter Zeitraum).

Ein Frequency Capping von 3/Tag bedeutet zum Beispiel, dass jedem Besucher ein Werbemittel nur dreimal innerhalb von 24 Stunden angezeigt wird. Sinnvoll ist ein Frequency Capping zum Beispiel bei Image-Kampagnen, die auf TKP-Basis abgerechnet werden.

Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. in Berlin. 1993 vom VPRT gegründete Organisation mit dem Ziel, durch eine sachgerechte und differenzierte Prüfung von Sendungen, in der Regel vor deren Ausstrahlung, eine Gefährdung, Beeinträchtigung, soziale und/oder ethische Desorientierung von Kindern und Jugendlichen zu verhindern.
Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Zentrale Prüfstelle für Kinofilme in Wiesbaden. Legt Altersfreigaben fest.
Die FSM ist ein eingetragener Verein, der 1997 von Medienverbänden und Unternehmen der Online-Wirtschaft gegründet wurde. Die Selbstkontrollorganisation bietet jedermann die Möglichkeit, sich im Bereich des Jugendmedienschutzes über strafbare oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu beschweren oder Fragen zum Thema Jugendschutz im Internet zu stellen.
Der aus dem Englischen stammende Begriff Full HD (Abk. für Full High Definition) bedeutet übersetzt vollständig hochauflösend. Damit wird die Eigenschaft eines HDTV-fähigen Gerätes (Fernseher, DVD-Player, Videokamera, Set-Top-Box, Spielkonsole etc.) bezeichnet, die höchste heute für den Konsumbereich angebotene HD-Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln ausgeben oder aufzeichnen zu können.
Eines der ersten Online- Bannerformate und Standardwerbemittel überhaupt mit der Größe 468 x 60 Pixel.
Aufmerksamkeitsstarke und exklusive Online-Werbe-Kombination. Der TV Spot läuft großflächig über der gesamten Site platziert ab und wir von einem permanent sichtbaren Wallpaper flankiert.
Der Fullsize Takeover ist eine exklusive Tagesfestplatzierung auf dem reichweitenstarken Welcome Screen des Messengers ICQ und wird für 24 Stunden ausgeliefert. Drei Viertel des Welcome Screens stehen hier dem Werbungtreibenden zur Verfügung.
Verschmelzen von Daten aus unterschiedlichen Stichproben. Die Zuordnung von Daten in der Fusion erfolgt über gemeinsame Merkmale, die in beiden Stichproben vorhanden sind. Beispielsweise werden die Daten zur Fernsehnutzung aus dem System der GfK/AGF mit denen der ma fusioniert.
G
Möglichkeit, Produkte und Marken direkt in ein redaktionelles Umfeld einzubinden und sie mit den Spielmechanismen einer Gameshow zu verknüpfen.
Ein Gateway erlaubt es Netzwerken, die auf völlig unterschiedlichen Protokollen basieren, miteinander zu kommunizieren.

Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte.

Die Verwertungsgesellschaft vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 64.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über zwei Millionen Rechteinhabern aus aller Welt.

Bezeichnet in der Fernsehbranche eine Programmgattung wie Western, Krimi, Zeichentrick, Sitcom, Talkshow, Magazin etc.
Beim Geo-Targeting (GT) werden die einzelnen Besucher einer Webseite anhand ihrer IP-Adresse bestimmten geografischen Regionen zugeordnet. In der Werbung deshalb interessant, weil man dadurch Werbekampagnen gezielt auf einzelne geografische Regionen begrenzen und somit Streuverluste vermeiden kann.
Rechenoperation, bei der bestimmte, meist soziodemografische Variablen herangezogen werden, anhand derer die Verteilung in der Stichprobe an die Verteilung in der Grundgesamtheit angepasst wird. So lassen sich Verzerrungen ausgleichen, die die Repräsentativität gefährden.

Gemeinschaftliche Aktion des Werbungtreibenden mit einem Sender oder einem Format. Man unterscheidet zwischen redaktionellen (Teil der Sendung) und trailerbasierten (auf Trailerfläche) Gewinnspielen.

Schafft durch die exklusive Positionierung Aufmerksamkeit, kann Image entwickeln und steigert die Marken- bzw. Produktbekanntheit. Gewinnspiele bieten Responsemöglichkeiten und wirken sich positiv auf die Zugriffszahlen einer genannten Onlineseite aus.

Enthält Informationen über den Gewinn und die Teilnahmemöglichkeiten und fordert den Zuschauer auf, aktiv an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Trailer mit deutlichem Senderbezug.
Die GfK Fernsehforschung ist ein Unternehmen der GfK Gruppe (Gesellschaft für Konsumforschung), das exklusiv im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) die Fernsehnutzungsdaten in Deutschland erhebt. Die GfK Fernsehforschung erfasst täglich die TV-Nutzung der Haushalte im Fernsehpanel und der in ihnen lebenden Personen und deren Gäste durch elektronische Messgeräte. Diese Daten gelten als die Währung im deutschen Fernsehmarkt.
Standard-Grafikformat (Graphic Interchange Format) im Web, welches Komprimierung anwendet, um Bilder zu speichern und anzuzeigen.

Der GRP ist die Brutto-Reichweite in Prozent und damit ein Maß für den Werbedruck. Er sagt aus, wie viele Kontakte durchschnittlich auf 100 Zielpersonen kommen. Allerdings unabhängig davon, ob sie vom Streuplan erreicht werden oder nicht.

Er bezieht sich damit auf die Größe der Zielgruppe und nicht auf die erreichten Personen. GRPs sind in der Mediaplanung ein wichtiges Kriterium für die Bewertung von Streuplänen. Ein GRP von 120 kann zum Beispiel bedeuten, dass 10 % der Zielgruppe 12 Mal erreicht wurden oder 40 % der Zielgruppe dreimal. Der Cost per GRP gibt Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit eines Mediums. Er bezeichnet die Aufwendungen, die nötig sind, um 1 % der Zielgruppe zu erreichen.

Alle Personen oder Haushalte, aus denen eine Stichprobe gezogen wird und die durch diese Stichprobe repräsentiert werden (Beispiel: Gesamtbevölkerung ab 14 Jahre).
Graphical User Interface: Grafische Benutzeroberfläche einer Software, die das Benutzen eines Systems oder einer Anwendung durch den Einsatz von Mausklicktechniken, Icons und Scroll Balken komfortabel macht.
Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten.

Gesamtverband Werbeagenturen e.V. in Frankfurt am Main. In diesem Verband sind über hundert der größten deutschen Werbeagenturen zusammengeschlossen, die sich zur Beachtung bestimmter Geschäftsprinzipien verpflichtet haben.

Ziele: Verbesserung der Leistungstransparenz von Werbemedien, Förderung der Effizienz und Kreativität in der werblichen Kommunikation (Effie), Aus- und Weiterbildung, Serviceleistungen für die Mitglieder, Professionalisierung und Profilierung der Agenturleistung.