TV Enzyklopädie

Quelle: SevenOne Media

L
Leseranalyse Entscheidungsträger. Vom GWA in Zusammenarbeit mit den Verlagen alle zwei Jahre durchgeführte Markt-Media-Analyse, die für ausgewählte Werbeträger das Nutzungsverhalten der qualitativ hochwertigen Zielgruppe der Führungskräfte in wirtschaftlichen und staatlichen Institutionen untersucht.
Aufsichtsbehörde aller privaten Funk- und Fernsehsender. Zu den Aufgaben der 15 Landesmedienanstalten zählen die Lizenzierung der privaten Funk- und Fernsehsender sowie die Kontrolle über die Einhaltung der Programmgrundsätze.

Speziell eingerichtete Webseite, die nach einem Klick auf ein Werbemittel oder auf den Suchergebniseintrag einer Suchmaschine erscheint. Diese Landing-Page sollte möglichst optimal auf die jeweilige Zielgruppe oder sogar den einzelnen Besucher zugeschnitten sein.

Bei einer Landing-Page steht ein bestimmtes Angebot im Mittelpunkt, das ohne Ablenkung vorgestellt wird. Ein wesentliches Element ist die Integration eines Responseelements (z. B. ein Anfrageformular, Link zum Webshop oder Call-Back-Button), das die einfache Interaktion mit dem Besucher sicherstellt.

Zeitspanne nach der Prime Time zwischen 23:00 und 01:00 Uhr.
Ist die Laufzeit eines Signals in einem technischen System. Unter der Laufzeit versteht man in der Elektrotechnik die zeitliche Differenz zwischen dem Eintritt eines Signals in ein (kausales) System und dem Austritt.
Einführung einer neuen Marke oder eines neuen Produkts.
Online-Werbemittel, das sich teilweise über den Inhalt einer Webseite legt und in den meisten Fällen animiert ist. Schließt sich entweder selbst oder durch Klick des Nutzers auf das Schließen-Symbol. Immer häufiger kommt das Floating Layer Ad zum Einsatz, das keinen festen Platz auf der Website hat und über diese schwebt (Floated).
Als generierte Leads werden die (vollständigen) Adress- bzw. Kontaktdaten oder die E-Mail-Adresse eines potenziellen Kunden gewertet. Die Anzahl der Leads ist eine Erfolgsgröße beim performance-basierten Onlinemarketing.
Eine vorhergehende TV-Sendung leitet die darauffolgende ein.
Vermarktung von Nutzungsrechten an urheberrechtlich geschützten Marken, Ereignissen, Prominenten, Filmen etc.
Querverweis zu einer anderen Stelle im gleichen Online-Angebot oder zu einem Fremdangebot.
In einem Logfile werden sämtliche Aktivitäten auf einer Website festgehalten und können über einen Logfile-Analyzer ausgewertet werden.
TV-Sonderwerbeform. Sender- oder Sendungslogo verwandelt sich im direkten Programmumfeld im Rahmen eines Splitscreens in das Logo des Werbetreibenden.
Im Online-Marketing bezeichnet der Begriff die Vielzahl kleinerer, themenspezifischer Webseiten, die durch gemeinsame Vermarktung eine Reichweite erlangen, die sie als Einzelangebot nicht hätten.
Bauchbinde am unteren Bildschirmrand.
Derzeit schnellster Mobilfunknetzstandard mit bis zu 300 Mbit/s. Nach GSM und UMTS bietet LTE (Long Term Evolution, auch mit 4G bezeichnet) so hohe Datenraten, dass mobile Internet- & Videonutzung sehr komfortabel wird.
M
Dateiformat in dem Multimedia Playlists abgebildet werden.

Abkürzung für Media-Analyse. Die agma führt zusammen mit ihrer kommerziellen Tochtergesellschaft, der Media-Micro-Census GmbH (MMC), im Auftrag der Mitglieder die Media-Analysen (ma) der Gattungen Radio (ma Radio), Zeitschriften (ma Pressemedien), Tageszeitungen (ma Tageszeitungen), Plakat (ma Plakat) sowie die ma Intermedia (inklusive der TV-Messdaten der AGF/GfK-Fernsehforschung) durch.

Zur Veröffentlichung der Reichweiten von Online-Werbeträgern (ma Online) wurde zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung e.V. (AGOF) die gemeinsame Durchführungsgesellschaft Internet Media Analyse GmbH (IMA) gegründet.

Abfolge von Befehlen, die unter einem einzigen Befehlsnamen zusammengefasst sind und die man durch die Eingaben eines Tastaturkürzels oder Anklicken eines Icons auslöst. Man kann beispielsweise eine langwierige Login-Prozedur durch einen kurzen Makrobefehl ersetzen.

Markenbekanntheit. Anteil der Personen in einer Zielgruppe, die eine Marke kennen.

- Gestützte Erhebung: Vorgabe einer Markenliste

- Spontane Erhebung: Ohne Vorgabe einer Markenliste, meist wird aber ein Produktbereich angegeben

Die Wahrnehmungen einer Marke aus subjektiver Sicht der Konsumenten. Auch als Fremdbild bzw. Akzeptanzkonzept der Markenidentität bezeichnet.
Die Gesamtheit der Personen, an die planmäßig die marketingpolitischen Instrumente gerichtet werden, das heißt der potenzielle Käufer- und Verbraucherkreis, der durch Marketingmaßnahmen angesprochen und beeinflusst werden soll (Beispiel: Berufsanfänger ohne Auto). Nicht zu verwechseln mit der Mediazielgruppe!
Anteil der Sehdauer für einen Sender, eine Sendung oder ein Zeitintervall an der Gesamtsehdauer aller Sender oder Sendungen im Betrachtungszeitraum in Prozent.
Untersuchung, die Informationen sowohl zum Konsumverhalten als auch zur Mediennutzung erhebt (zum Beispiel AWA, Kids VA, Nielsen Single Source, TDW Intermedia, VA).
Das großflächige Online-Standardwerbemittel im Flash-Format bietet mit 640 x 480 Pixeln große Gestaltungsmöglichkeit und sorgt für Aufmerksamkeit.
Abkürzung für Magnetaufzeichnung. Sendeband.
Media-Brutto 1, auch Cash Brutto. Bezeichnet den Wert der Werbeschaltungen nach Abzug der kostenlosen Schaltungen (Naturalrabatt). Diese Budgetstufe ist oft Zielgröße in Jahresvereinbarungen.
Media-Brutto 3: Preis laut Preisliste des jeweiligen Werbeträgers.
Agentur, deren Leistungsangebot in der Entwicklung und Durchführung der Mediaplanung sowie des Mediaeinkaufs für ihre Kunden besteht.
Dienstleister im Bereich Medieninformation mit Sitz in Baden-Baden. Erfasst Ausstrahlungen von Musiktiteln und Kinobesucherzahlen und vermarktet Daten der AGF/GfK Fernsehforschung an Dritte, beispielsweise an die Presse.
Zusammenfassung einzelner Medien, die in wesentlichen Eigenschaften übereinstimmen, beispielsweise Print, Funk, Fernsehen.
Unter Mediamix versteht man den gemeinsamen Einsatz unterschiedlicher Mediagattungen (z. B. Online und Zeitschriften oder Fernsehen) bei einer Werbekampagne. Mediamix ist aber auch ein strategischer Begriff der Mediaplanung. Er beinhaltet neben dem Grundgedanken des Kombinierens von Medien die Annahme, dass sich unterschiedliche Medien in ihrer Wirkung ergänzen.

Die Mediaplanung befasst sich im Rahmen des Kommunikationsmix mit der Auswahl der Werbeträger, die den angestrebten Marketingzielen am besten gerecht werden, sowie der Bestimmung des optimalen Mediaplanung (Mediamix, Zeitraum der Kampagne, Verteilung des Werbedrucks). Dabei wird meist in folgenden Schritten vorgegangen:

1. Marketingziele: Stellung im Markt (Absatz, Umsatz, Marktanteil etc.)

.Werbeziele: Wirkung auf den Verbraucher (Bekanntheit, Image, Emotionen, Präferenzen etc.)

3. Mediaziele: Erreichen der Zielpersonen (Reichweite, Kontaktgrößen etc.)

Die untergeordneten Ziele werden schlüssig auf die hierarchisch darüber liegende Strategie abgestimmt.

Bestmögliche Abbildung der definierten Marketingzielgruppe durch soziodemographische, soziopsychologische sowie das Konsumverhalten betreffende Merkmale aus Markt-Media-Analysen (Beispiel: Erwachsene 18-29 Jahre mit eigenem Einkommen).
TV, Publikumszeitschriften, Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Online, Hörfunk, Teletext, Außenwerbung, ambient media, Kino, mobile Medien (z.B. Handy, PDA, Smartphone, MDA).
Das Medium Rectangle ist eine Standard-Onlinewerbeform mit den Maßen 300 x 250 Pixel. Oftmals auch als Content Ad bezeichnet, weil es mitten im Hauptinhalt einer Webseite integriert werden und dadurch sehr hohe Klickraten erreichen kann.
Aufmerksamkeitsstarke Sonderwerbeform in Zeitschriften. Beilage aus Karton in Überlänge, ragt mindestens 15 mm über den oberen Heftrand hinaus.
Mehrwertdienste (value added services) sind in der Telekommunikation in der Regel solche Angebote (Dienstleistungen, Informations-, Unterhaltungsinhalte, Nachrichtenaufzeichnung und -verteilung etc.), für die neben den Preisen für die Übertragung (nach Zeit oder Datenmenge) ein Zuschlag berechnet wird (z. B. pro Minute, pro Gespräch oder variabel je nach Nutzung). Ein bekanntes Beispiel sind Klingeltöne, Logos und Spiele im Mobilfunk.
Bezeichnet im Filmgeschäft den Vertrieb von Produkten, die in einem thematischen Zusammenhang mit TV- oder Kinoproduktionen stehen. Typische Merchandising-Produkte sind Begleitbücher, Videokassetten und Tonträger. Unter den Begriff Merchandising fällt auch der Handel mit Lizenzrechten (Licensing), das heißt die Vergabe von Nutzungsrechten an Programmen und geschützten Markennamen, Symbolen, Figuren oder Logos (Beispiel: Fred-Feuerstein-Aufdruck auf Joghurtbechern).
Als Microsite (engl. für Mikro-Website) bezeichnet man eine schlanke Website mit wenigen Unterseiten und geringer Navigationstiefe innerhalb eines größeren Internet-Auftritts. Die Microsites sind optisch von der eigentlichen Website unabhängig und bilden thematisch und gestalterisch eine eigenständige kleine Internetpräsenz. Microsites können im Content Management System einer bestehenden Seite oder in Werbemitteln integriert werden.
Zwischen Head bzw. Short Tail Keywords (z. B. Immobilien) und den Long Tail Keywords (Immobilien Innenstadt München) gibt es noch eine dritte Gruppe namens Mid Tail Keywords (Immobilien München), welche die breitere Mitte definiert und ein optimaler Kompromiss zwischen generischen und spezifischen Keywords ist.
Das MidRoll ist ein InStream VideoAd, welches in der Unterbrechung eines Content Videos platziert ist. Der Content kann mehrmals unterbrochen werden und es ist möglich, mehrere MidRolls direkt hintereinander abzuspielen. Notwendig hierzu sind Pos (Block im Video) und vPos (Reihenfolge innerhalb eines Blocks). Die Abbruchraten von MidRolls sind sehr gering, dafür haben PreRolls bessere Click Rates.

Der Internet Media Type, auch MIME-Type (nach der Spezifikation) oder Content-Type (nach dem Namen des Feldes) genannt, klassifiziert die Daten im Rumpf einer Nachricht im Internet. Wie in dem Standard Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME) erläutert, wird z. B. bei einer HTTP-Übertragung einem Browser mitgeteilt, welche Daten der Webserver sendet – ob es beispielsweise Klartext, ein HTML-Dokument oder ein PNG-Bild ist.

Auch in E-Mails wird das Content-Type-Header-Feld dazu verwendet, die verschiedenen Daten zu klassifizieren.

Bei MMA-Bannern handelt es sich um Bannergrößen, die von der Mobile Marketing Association (MMA) als Standard für mobiles Marketing auf Handys, Smartphones und anderen mobilen Endgeräten festgelegt wurden. Zu den definierten MMA-Bannern zählen z. B. die Formate MMA-Banner 2:1, 4:1, 6:1, der Mobile Image Layer und die Text Tagline. Für eine möglichst gute Klickrate empfiehlt es sich, die MMA-Banner im sofort sichtbaren Bereich der mobilen Webseite zu platzieren.
Media-Netto 1, auch Kunden-Netto. Preis laut Preisliste des jeweiligen Werbeträgers abzüglich etwaiger Rabatte, die der Werbeträger in Abhängigkeit vom Abnahmevolumen des Kunden gewährt.
Media-Netto 2, auch Agentur-Netto oder Netto/Netto. Bezeichnet das Media-Netto 1 abzüglich der Agenturvergütung/ Agenturprovision in Höhe von 15 Prozent.
Media-Netto 3, auch Netto/Netto/Netto. MN2 nach Abzug von Skonto unter Berücksichtigung eines Zahlungsziels.
Werbung auf mobilen Endgeräten. Banner- oder Textanzeigen erscheinen auf Webseiten, die für Browser auf Mobiltelefonen oder Tablets optimiert wurde (vgl. Responsive Design). Mobile Advertising gilt als einer der Wachstumsmärkte im Onlinemarketing, da die mobile Nutzung des Internets steigt.
Mobile Applikationen (auch Mobile-App oder App genannt) bezeichnen für spezielle Endgeräte (z. B. für iPhone, iPad oder Android-Handys) downloadbare, spezifische Programme und Anwendungen, welche i. d. R. automatisch Mobile- oder WLAN-Internetverbindungen für Aktualisierungen und Inhalteabrufe auslösen.
Markt-Media-Studie der AGOF, die Planungsdaten zu Mobile-Reichweiten und Strukturen mobiler Angebote auswertet. Ziel ist die Etablierung einer einheitlichen Mobile-Reichweite für die Mediaplanung.
Mobilfunk, Handys, PDA, Smartphone, MDA und Ähnliches. Ist zunehmend als Werbeträger für die One-to-One-Kommunikation interessant.
Mobile Marketing ist die Umschreibung von Marketingmaßnahmen unter Verwendung drahtloser Telekommunikation und Mobilgeräte mit dem Ziel, Konsumenten möglichst direkt zu erreichen.
Das Mobile Rectangle ist das Pendant zum Medium Rectangle aus der stationären Online-Werbung. Auffallend und prominent im Herzen des Contentbereichs platziert, stößt der User direkt auf das Medium Rectangle (300 x 250 Pixel). Es bietet viel Spielraum für kreative Gestaltung und erzielt auch für Branding- und Dialogkampagnen eine hohe Werbewirkung.
Permanente Beobachtung und Dokumentation.
Bei den klassischen TV-Werbeformen müssen die Spots bzw. Files bis spätestens fünf Werktage vor dem vereinbarten Sendetermin bei den Vermarktern eingehen. Für Sonderwerbeformen gelten andere Deadlines für die Motivanlieferung.
Ein Tooltip bzw. ein kleines PopUp-Fenster in einem Anwendungsprogramm, das dem Benutzer einen Beschreibungstext zu einem Element der grafischen Benutzungsoberfläche anzeigt (beispielweise eine Zusatzinformation oder eine Aufforderung des Werbetreibenden). Öffnet sich, wenn der User mit der Mouse über das Feld fährt.
Endung einer Multimedia-Datei in QuickTime (Apple trägt üblicherweise die Dateiendung .mov oder .qt ).
Firma, die Statistiken für Bewegbilder (View Times, Abbruchraten etc.) erhebt.

MP3 (Bezeichnung nach der Dateinamenerweiterung; eigentlich: MPEG-1 Audio Layer III oder MPEG-2 Audio Layer III) ist ein Verfahren zur verlustbehafteten Kompression digital gespeicherter Audiodaten. MP3 bedient sich dabei der Psychoakustik mit dem Ziel, nur für den Menschen bewusst hörbare Audiosignale zu speichern.

Dadurch wird eine Reduzierung der Datenmenge möglich, die die wahrgenommene Audioqualität nicht oder nur kaum verringert. MP3 ist das dominierende Verfahren zur Speicherung und Übertragung von Musik auf Computern und im Internet, obwohl es mittlerweile eine Anzahl von technisch weiterentwickelten Alternativen gibt.

MP4 ist ein sog. Container-Format, das es erlaubt, verschiedene Multimedia-Datenströme (z. B. Audio und Video) in einer einzigen Datei abzulegen (andere Container-Formate sind z. B. MKV, MKA, AVI, RM, or MPEG). MP4 ist die offizielle Dateiendung für das im MPEG-4-Standard definierte Container-Format.
Motion Picture Experts Group: eine Expertengruppe, die sich mit den Methoden der Datenkompression beschäftigt.
Computergestützte Anwendungen, in die digitalisierte Bilder, Daten und Töne integriert werden. Multimedia ermöglicht die Kombination von Text, Bild, Ton und Video in einem interaktiven Dialog zwischen den Nutzern.
Das Zusammenspiel mehrerer Medien verstärkt die Werbewirkung (Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile). Es ergeben sich vorteilhafte Synergieeffekte, die die Wirkung zwischen den Medien multiplizieren.
N
Ein Reminder, der direkt an den Branding-Spot im TV angeschlossen ist, erweitert um Informationen über Sonderaktionen, Preis etc.
Form des Pay-TV, bei dem jeder Film in mehreren Kopien zeitversetzt läuft, so dass er in kurzen Zeitabständen (zum Beispiel alle 15 Minuten) immer wieder neu beginnt. Der Kunde entscheidet, welche Filme er entgeltlich abruft (Video-on-Demand).
Allgemeiner Konsens über Verhaltensgrundsätze in der Online-Kommunikation. Darunter fällt der freiwillige Verzicht auf Beleidigungen und das Absenden von Ketten-Mails.

In der Kampagnenplanung und -kontrolle die Nutzer eines Mediums oder mehrerer Medien in Millionen oder Prozent, die mindestens einmal erreicht wurden. Bei Mehrfachbelegung eines Mediums werden alle Nutzer, die mindestens einmal erreicht wurden, nach Abzug von internen und externen Überschneidungen addiert (kumulierte Netto-Reichweite). Jede Person wird also – unabhängig davon, wie oft sie erreicht wurde – nur einmal gezählt.

Im Bereich der TV-Programmplanung hingegen bezieht sich die Netto-Reichweite auf die kumulierte Anzahl der Nutzer, die im Betrachtungszeitraum mindestens eine Sekunde ferngesehen haben. Jede Person, die von mindestens einer Sendung erreicht wurde, geht mit ihrem individuellen Nutzungsanteil beziehungsweise ihrer durchschnittlichen Sehbeteiligung in die Berechnung ein.

Die frühere Definition der GfK-Netto-Reichweite, also das Potenzial der Nutzer einer Sendung mit einer Mindestnutzungsbedingung von einer Minute konsekutiv, wurde von der AGF 1999 durch den Begriff Seher ersetzt. Dagegen wird bei der Berechnung der Sehbeteiligung die konkrete Sehdauer berücksichtigt (Reichweite).

Die effektiven Einnahmen der Sender oder Verlage durch Werbung nach Abzug aller Rabatte. Werden vom ZAW jährlich im Mai getrennt nach Mediengattungen und Werbeträgern veröffentlicht.
Unter dem Begriff NetTV versteht man die Übertragung und Darstellung von Videos über das Internet. Die NetTV-Technologie wird als Konkurrenzkonzept zum kostenpflichtigen IPTV gesehen, da NetTV-Angebote in der Regel kostenlos sind und von überall auf der Welt über das Internet empfangen werden können.
Sonderwerbeform: Platzierung eines Werbespots im Splitscreen direkt vor den Nachrichten. Während des Countdowns wird der Zuschauer mit dem News-Ticker auf die Top-Themen des Tages hingewiesen.
Ein Newsletter ist eine digitale Textinformation, welche im E-Mail-Format verschickt wird, häufig in regelmäßigen Abständen an einen bestimmten Verteiler (Interessenten-/Kundenkreis).

Amerikanisches Marktforschungsinstitut mit deutscher Niederlassung in Frankfurt am Main, spezialisiert auf Handelsforschung. Die Hamburger Tochtergesellschaft Nielsen Media Research wiederum widmet sich der Beobachtung des Werbemarkts.

Sie stellt die Bruttowerbeumsätze <a href="term://AdEx-Daten%20 (Advertising%20Expenditure%20Measurement)">(AdEx-Daten) der wichtigsten Mediengattungen und Werbeträger (Fernsehen, Publikums- und Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Funk, Online und Plakat) nach Wirtschaftsbereichen, Produktgruppen und -familien sowie Firmen und Marken fest.

Zusammenfassung von Bundesländern in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit nach soziodemographischen Merkmalen und Handelsstrukturen der jeweiligen Gebiete durch AC Nielsen.
Nielsen Online ist ein Service der The Nielsen Company, das z. B. die Nielsen Netratings (Messungen und Analysen von Online-Nutzern/-Werbung) oder die Nielsen BuzzMetrics (Messungen und Analysen von nutzergenerierten Inhalten und Konsumentenverhalten) erhebt.
Von AC Nielsen etabliertes Panel, in dem das Konsum- und Medienverhalten von etwa 4.500 Haushalten (rund 10.000 Personen) untersucht wird. Nielsen Single Source ist das einzige Panel, das sowohl die Fernsehnutzung als auch das Einkaufsverhalten von identischen Personen/Haushalten erforscht.
Ein Node (Knoten) ist ein Host oder ein Router.
Der nTKP berechnet sich wie der normale TKP ((Erlös/Anzahl an erzielten AdImpressions) * 1000), jedoch wird statt des Bruttopreises der Medianettowert vor Abzug von Skonto herangezogen.
Personen, die ein Medium nutzen: Leser, Hörer, Zuschauer.
Ö

Die Rundfunkanstalten des Bundes und der Länder sind Anstalten des Öffentlichen Rechts.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF haben die Aufgabe, die Meinungsvielfalt sowie die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen, das heißt ein Programm zu bieten, das umfassend und in voller Breite informiert. Finanziert wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk überwiegend aus Teilnehmergebühren, die jeder Haushalt mit Fernsehanschluss – unabhängig von seiner TV-Nutzung – zu entrichten hat.

Bisher war jeder, der ein Rundfunkempfangsgerät zum Empfang bereithielt, zur Zahlung der Rundfunkgebühr verpflichtet. Seit 2013 wird ein geräteunabhängiger Rundfunkbeitrag, der an die Wohnung bzw. Betriebsstätte anknüpft, die bisherige Rundfunkgebühr ersetzen – unabhängig davon, welche und wie viele Empfangsgeräte genutzt werden.

Rund fünf Prozent des Finanzbedarfs werden aus Werbung gedeckt, wobei die Fernsehwerbung höchstens 20 Minuten täglich betragen darf und auf die Zeit werktags bis 20:00 Uhr beschränkt ist.

O
Organisation Media Agenturen. 1999 unter dem Dach des GWA gegründete Organisation zur besseren Wahrnehmung der Belange der Media Agenturen.
Individualisiertes Zuschneiden einer oder mehrerer Marketing-Maßnahmen auf jeden Kunden mit Hilfe statistischer Verfahren. Das Ziel lässt sich mit Individualisieren statt Personalisieren auf den Punkt bringen. Statt einzelner Kundenmerkmale (wie Einkommen oder Alter etc.) werden Kundenprofile generiert.
Ein Online-Publisher ist Ersteller und/oder Aggregator von Online-Inhalten. Häufig wird das Publizieren von Online-Inhalten mit dem Verkauf von Online-Werbemitteln (Vermarktung) monetarisiert.
Begriff aus der Marktforschung. Auf den teilnehmenden Websites wird nach dem Zufallsprinzip ein Online-Fragebogen ausgeliefert. So werden Daten zur Soziodemografie der Nutzer, aber auch zum Nutzungsort erfragt.
Sponsoring-Element, das vor Beginn des gesponserten Formats geschaltet wird (Spannende Unterhaltung wünscht …). Ein Opener hat in der Regel eine Länge von sieben Sekunden. Dabei wird eine Verbindung zwischen Sponsor und begleitendem Format geschaffen.
Opt-in ist ein Verfahren aus dem Online-Marketing, bei dem der Endverbraucher Werbekontaktaufnahmen vorher – meist durch E-Mail, Telefon oder SMS – explizit bestätigen muss.
Opt-out ist ein ungesetzliches Verfahren, bei dem eine automatische Aufnahme des Users in eine Verteilerliste erfolgt, beispielsweise nach dem Kauf in einem Internetshop oder der Anmeldung in einer Online-Community. Der User erhält oft erst bei Zusendung der E-Mail oder SMS die Möglichkeit, sich aus der Verteilerliste des Anbieters entfernen zu lassen, wenn er keine weitere Werbung wünscht.
Opportunity to see.
Video mit Bauchbinde. Hier bietet ein animiertes, transparentes Layer Ad im unteren Bildrand des Videos Platz für Werbung. Mit einem Click auf das Overlay Ad wird das Video angehalten und der User kommt wahlweise auf einen Spot, eine Microsite oder die entsprechende Homepage. Über den Close-Button gelangt man wieder zurück zum Video.
Bezeichnet in der TV-Branche die Empfangbarkeit oder die Nutzung eines Senders über Ländergrenzen hinweg.

Eine Fachgruppe des BDW (Beirat der Wirtschaft) ist der OVK (Online-Vermarkterkreis).

Der Online-Vermarkterkreis ist das zentrale Gremium der deutschen Online-Vermarkter im Online-Werbemarkt. Hier haben sich unter dem Dach des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. insgesamt 19 der größten deutschen Online-Vermarkter zusammengeschlossen, um der Bedeutung der Online-Werbung kontinuierlich mehr Gewicht zu verleihen.

Die im Jahr 1995 gegründete Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) vertritt die Interessen der werbungtreibenden Wirtschaft gegenüber den Marktpartnern (Sender, Verlage, Agenturen), politischen Entscheidungsträgern und der Medienforschung. Die OWM bemüht sich um mehr Wettbewerb und mehr Werbemöglichkeiten in den Medien sowie um eine effiziente Werbewirkungs- und Werbeerfolgskontrolle.
Begriff aus der Online-Werbung. Alle Online-Präsenzen, die einem Unternehmen selbst gehören, wie z. B. die Website, ein eigener Blog, der Twitter-Kanal, der Youtube-Channel etc.
P
Anzahl der Kontakte beliebiger Nutzer mit einer potenziell werbeführenden Website. PageImpressions liefern ein Maß für die Nutzung einzelner Seiten eines Online-Angebots und spiegeln somit die Attraktivität des Angebots als Werbeträger wider. PageImpressions gelten als eine Kenngröße der IVW zur Messung der Werbeträgerleistung. Der Aufruf einer Seite muss nutzerinduziert sein.
Begriff aus der Online-Werbung. Bezahlte Werbung in Form von Anzeigen, Suchergebnisplatzierungen oder Sponsorings.
Kreis von Personen (Verbraucher, Händler oder Hersteller) oder Haushalten, bei denen regelmäßig mit denselben Instrumenten Erhebung durchgeführt werden.
Bei der Parallelnutzung werden zwei oder mehr Medien gleichzeitig bzw. im häufigen Wechsel genutzt. Kennzeichnend ist dabei die Möglichkeit, durch eine einfache Verlagerung der Aufmerksamkeit zwischen den parallel verfügbaren Medien wechseln zu können. Wenn dagegen für diesen Medienwechsel z.B. das Bedienen eines Gerätes oder das Aufsuchen anderer Räumlichkeiten notwendig ist, spricht man im Allgemeinen nicht mehr von Parallelnutzung.
Die Rechnungsabgrenzung ist in der kaufmännischen Buchführung ein Schritt im Periodenabschluss (i. d. R. Jahresabschluss), mit dem Werte in der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz der richtigen Rechnungsperiode (z. B. Geschäftsjahr, Quartal) zugeordnet werden.
Ein Patch ist die Auslieferung einer Fehlerbehebung für ausführbare Programme beziehungsweise Betriebssysteme und kann auch kleinere Funktionserweiterungen enthalten.
Pay-TV, bei dem der Zuschauer für die Nutzung eines ausgewählten Kanals eine monatliche Gebühr bezahlt, unabhängig davon, wie oft er von dieser Nutzungsmöglichkeit Gebrauch macht.
Pay-TV, bei dem der Zuschauer nur die tatsächlich gesehene Sendung zu bezahlen hat.
(auch Bezahlfernsehen) Bezeichnet ein Fernsehprogramm, das nur durch das Zahlen zusätzlicher Gebühren zu empfangen ist. Zumeist ist zum Empfang auch ein spezielles Zusatzgerät (Decoder) erforderlich.
Auswertungssoftware der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF), die von der GfK Fernsehforschung entwickelt wurde. Während pc#tv die Bereiche Reporting und Standardanalysen abdeckt, lassen sich mit pc#tv analyse u. a. Sonderanalysen zur Untersuchung von Zuschauerwachstum, Zuschaueridentitäten, Zuschauerbewegungen und Zuschauerkonstellation durchführen.
Auf SPORT1 direkt unter dem Aufmacher auf der Home oder den Subhomes platziert und generiert deshalb ein Maximum an Aufmerksamkeit. Es ist sofort im sichtbaren Bereich. Mit seiner Größe von bis zu 468 x 100 Pixel bietet es genügend Platz für eine kreative Gestaltung.

Performance Marketing bezeichnet eine Art des Marketings im Internet, die das Ziel hat, messbare Reaktionen und/oder Transaktionen mit dem Nutzer zu erzielen (Performance). Disziplinen des Performance Marketings sind Suchmaschinen- und Affiliate-Marketing, Performance Display oder auch E-Mail-Marketing.

Im Gegensatz zu klassischer Display-Werbung wird nicht nach Festpreis, sondern nach Leistung abgerechnet. Performance Marketing stellt das Pendant zum Direkt Marketing in der Offline-Werbung.

Kundengewinnung und -pflege durch den Versand von Werbung, meist in Form von E-Mails, mit ausdrücklicher Einwilligung (engl. Permission) des Verbrauchers. Ein Beispiel sind Newsletter, für die sich Interessenten registrieren.
Personenindividuelle Nutzungsdaten (PIN-Daten) für die Fernsehnutzung, das heißt, für jedes einzelne Panelmitglied und jede zu untersuchende Sendung, jeden Werbeblock oder jedes Zeitintervall liegt nur ein Nutzungswert vor. Anhand dieser PINs können Zielgruppen individuell definiert werden, wodurch sich die Effizienz von Kampagnen steigern lässt.
Wettbewerbspräsentation einer Agentur im Kampf um einen Etat bzw. Klienten.
Mit Pixel, Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement werden die einzelnen Farbwerte einer digitalen Rastergrafik bezeichnet sowie die zur Erfassung oder Darstellung eines Farbwerts nötigen Flächenelemente bei einem Bildsensor beziehungsweise Bildschirm mit Rasteransteuerung..

Plan TV ist eine von DAP entwickelte AGF-Software zur Planung von Werbekampagnen. Es dient in erster Linie zur vergleichenden Bewertung von Kampagnen und zur Ermittlung von Planalternativen. Es kann aber auch zur Kostenkalkulation eines Mediaplans und zur Nachevaluierung bereits geschalteter Pläne herangezogen werden.

PlanTV arbeitet auf Basis der Daten des Fernsehpanels und ermöglicht eine Planung nach Monaten und Kalenderwochen. Jeder Monat, für den Informationen über Werbeblöcke und Preise vorliegen, ist planbar. Leistungswerte werden auf der Basis durchschnittlicher Nutzungswerte in Werbeblöcken der Vergangenheit berechnet.

Technologische Entwicklungen eröffnen neue Möglichkeiten der individuellen Kommunikation mit der Zielgruppe: z. B. über Print, Teletext, Online oder mobile Kommunikation wie E-Mail oder MMS.
Im Marketing: Ort des Verkaufs, Verkaufsort.
Beim Aufruf einer Website öffnet sich das PopUnder zunächst unbemerkt für den User in einem eigenen Browser-Fenster und legt sich — anders als das PopUp — unter die geöffnete Site. Beendet der User seine Session, erscheint das PopUnder entsprechend überraschend und damit besonders aufmerksamkeitsstark.
Online-Werbeform, die sich beim Öffnen einer Seite über den Inhalt der Webseite legt. Die User fühlen sich dadurch gestört und es kommt zu Reaktanzen. PopUps werden aus diesem Grunde nur noch selten eingesetzt.
Gezielte Schaffung und Herausstellung von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt klar von anderen Produkten abhebt.
Marketingmaßnahmen am Point of Sale, bei denen ein direkter Kontakt zwischen Zielgruppe und Produkt hergestellt werden kann. Umfasst Vertriebsmarketing, Absatzmarketing und Verkaufsförderung durch spezielle Aktionen am POS.
Mittels Post Click Tracking können Aktivitäten verfolgt werden, die der Besucher einer Webseite nach dem Klick auf ein Werbemittel oder einen Sucheintrag unternimmt. Ein Post Click Tracking kann sessionbasiert sein oder mit Hilfe von Cookies umgesetzt werden.
Mittels Post View Tracking können Aktivitäten verfolgt werden, die der Besucher einer Webseite nach dem View eines Werbemittels unternimmt.
Eine PostRoll-Anzeige entspricht einer InStream-Videoanzeige, die am Ende von Publisher-Video-Content automatisch wiedergegeben wird.
Das PowerRectangle (555 x 250 Pixel) ist die XXL-Variante des klassischen Medium Rectangle. Es befindet sich direkt im redaktionellen Bereich und ist damit exklusiv platziert. Mit seinem 16:9-Format lässt es sich hervorragend für Entertainment-Kampagnen nutzen.
Der PowerBanner (728 x 180 Pixel) ist die XXL-Variante des klassischen Superbanner. Seine Größe und prominente Platzierung im sofort sichtbaren Bereich ist für Branding-Kampagnen hervorragend geeignet.
Die Powercorner ist eine exklusive Branding-Werbeform für den ICQ Messenger, die direkt im Message Window animiert und dynamisch ausgeliefert wird. Sobald also eine Nachricht im unteren Feld geschrieben und abgeschickt wurde, erscheint diese im oberen Message Window. Die Powercorner garantiert maximale Aufmerksamkeit und höchste Klickraten.

Dieser Splitscreen ist nach einem Programmteil und vor dem Unterbrecher-Werbeblock platziert. Die Einbindung erfolgt in einem thematisch ausgerichteten redaktionellen Rahmen.

Auch online buchbar. Wie im TV wird der Pre Split exklusiv zwischen Programm und Werbung platziert – und das ausschließlich in den hochwertigen Full Episodes auf SAT.1.de, ProSieben.de, kabeleins.de und MyVideo. Pre Splits werden innerhalb des Contents vor dem MidRoll-Block und exklusiv zwischen Content und Werbeblock platziert.

Predictive Behavioral Targeting bedeutet die Auslieferung digitaler Werbung an Nutzergruppen, denen anonymisiert bestimmte Attribute (Soziodemografie, Produkt- und Kaufinteressen, psychografische Merkmale etc.) mit Hilfe von statistischen Prognosen basierend auf Surfverhalten, Befragung und ggf. externen Daten zugeschrieben werden (vgl. nugg. ad).

Ziel für Unternehmen: Erweiterung der Kampagnenreichweite. So kann ein Produktinteresse an Kosmetik auch ermittelt werden, wenn der Internetnutzer auf dem Werbeträger keine Kosmetikinhalte genutzt hat.

Vorteil für Internetnutzer: Sie erhalten Werbung für die relevante Angebote, ohne Interesse hieran explizit geäußert haben zu müssen.

Linear: Allen Spotlängen liegt derselbe Ein-Sekunden-Preis zugrunde.

Nicht linear/disproportional: Unterschiedlichen Spotlängen liegen unterschiedliche Ein-Sekunden-Preise zu Grunde.

An verschiedene Ausstrahlungszeiten im Tagesverlauf sowie an Saisonalitäten und Sonderevents angepasste Preisdifferenzierung.
Früher hatten sich die Privatsender darauf geeinigt, jedes Jahr zum 1. August ihre Werbezeitenpreise für das Folgejahr zu veröffentlichen. Heute erfolgt eine Anpassung der Preise auch unterjährig.
TV-Sonderwerbeform. Single Split im redaktionellen Umfeld direkt vor der Unterbrecher-Werbeinsel.

OVK-Standard-Spezifikationen für aufmerksamkeitsstarke Werbeformen im Internet, bestehend aus Pushdown Ad, Maxi Ad (oder auch XXL Rectangle), Banderole Ad und Halfpage Ad (300 x 600 Pixel). Billboard Ad (mind. 800 x 250 Pixel), Sidekick Ad (Auslöser Ad: 160 x 600 Pixel, expanded adsize: 850 x 600) und Baseboard Ad (728 bis Seitenbreite x90).

Das PAP baut auf dem Universal Ad Package (UAP) auf, das im Jahr 2003 entwickelt und für den deutschen Markt eingeführt wurde. Online-Vermarkter und Publisher können diese Spezifikationen nutzen, um Agenturen und Kunden einheitliche und damit übergreifend planbare Werbeformen anzubieten.

Im HbbTV Videocenter können PreRoll VideoAds vor die aktuellen Shortclips der beliebtesten Senderformate geschaltet werden.

Klassische TV-Kampagnen werden so ohne Medienbruch in ein interaktives, hochwertiges Umfeld verlängert.Flankierende Display Ads verweisen auf die HbbTV Microsite, auf der weiterführende Inhalte und ausführliche Informationen hinterlegt werden können.

PreRoll und Overlay sind als Tandem-Kombination buchbar. Dabei wird das Overlay als Reminder 10 Sekunden nach Start des Contents angezeigt und sorgt für eine Maximierung der Werbewirkung.

Ist ein InStream VideoAd und wird vor dem eigentlichen WWW-Video geschaltet. Möglich sind die Einspielung von TV-Spots oder auch speziell für den Online-Einsatz produzierte Clips.

Eine Besonderheit ist, dass kein Skipping möglich ist, der Spot also nicht übersprungen werden kann, um zum eigentlichen Video-Content zu gelangen. Hier haben PreRolls eine höhere Clickrate als beim MidRoll (da eher weniger Abbrüche).

Exklusive Fullscreen-Mobile Display-Werbeform. Direkt nach dem Ladescreen der App erscheint das Prestitial für ein paar Sekunden auf dem gesamten Bildschirm und zieht somit die volle Aufmerksamkeit des Users, der die App aktiv gestartet hat, auf sich.
Bezeichnet in der Fernsehbranche die Hauptsendezeit, in der Regel 20:00 bis 23:00 Uhr.

Eine Privacy Policy (auch Datenschutzrichtlinie oder Datenschutzerklärung genannt) umschreibt Maßnahmen, die eine Organisation ergreift, um die Privatsphäre seines Kunden oder Benutzers zu wahren.

Sie enthält in der Regel Aussagen darüber, welche Informationen gesammelt werden, wie die gesammelten Informationen verwendet werden, wie eine Person ihre eigenen gesammelten Daten einsehen kann, wie sie sich dagegen entscheiden kann und welche Sicherheitsmaßnahmen von den Parteien ergriffen werden, welche die Daten sammeln.

Von privatwirtschaftlichen Unternehmen betriebene Fernsehsender, die keinerlei Gebühren erhalten und sich fast ausschließlich durch Werbeeinnahmen finanzieren. Privates Fernsehen ist in Deutschland erst seit 1984 zugelassen.

Lizenzen für das Betreiben eines Privatsenders erteilen die Landesmedienanstalten.

Product Placement stellt die textliche, verbale oder bildliche Einbindung eines Produktes, einer Dienstleistung oder einer Marke in einem redaktionellen Inhalt zu Werbezwecken gegen Entgelt dar.

Product Placement ist in Sendungen der leichten Unterhaltung (Kinofilmen, Fernsehfilmen, Serien und Sportsendungen) erlaubt. Product Placement ist weiterhin verboten in Dokumentationen, Kindersendungen, Nachrichtensendungen, Magazinen und Infosendungen.

Themenplacements, d.h. bezahlte redaktionelle Beiträge, bleiben verboten. Die redaktionelle Unabhängigkeit muss gewährleistet sein. Product Placement darf keine unmittelbare Aufforderung zum Kauf sein, insbesondere keine speziell verkaufsfördernden Hinweise enthalten.

Das platzierte Produkt (Marke oder Dienstleistung) darf keine unangemessen herausragende Position einnehmen. Durch Product Placement unterstützte Sendungen werden gekennzeichnet. Die Kennzeichnungen erfolgen zu Beginn und gegen Ende der Sendung, sowie nach jeder Werbeunterbrechung.

Ein Profil bezeichnet eine Sammlung von Informationen und Attributen, die Segmente, Cluster oder Datensammlungen beschreiben. Diese können auch frühere Online-Aktivität von Usern enthalten, die per Cookie erhoben worden sind.

Der Program Split bietet die Möglichkeit, die Botschaft außerhalb der klassischen Werbeblocks in garantierter Alleinstellung zu platzieren. Formatabhängig bietet sich ein breites Spektrum an Splitscreen-Positionen an.

Im Gegensatz zum Single Split befindet sich der Program Split direkt im Programm, z. B. vor einem Sendungshöhepunkt.

Die Präsentation eines TV- oder Online-Formats durch einen oder mehrere Werbungtreibende.

Durch das Sponsoring eines zielgruppenaffinen Formats oder Events verbindet sich das Produkt glaubwürdig mit dem Programm und steigert das Image sowie die Bekanntheit der beworbenen Marke. Das Programm Sponsoring besteht aus Opener, Closer und Reminder.

Reichweite, die mit einem TV-Programm in einer bestimmten Zielgruppe (z. B. Erwachsene 14-49 Jahre) erzielt wird. Wird in Millionen ausgewiesen.

Kombination aus Bildmotiv und zugehörigem Teasertext als Bildunterschrift in einem interaktiven Karussell.

Die Promotionfläche ist direkt auf der HbbTV Startleiste platziert, dem Einstieg in die jeweilige HbbTV Senderwelt. Von hier aus gelangt man per Knopfdruck auf die individuelle HbbTV Microsite, in der weiterführende Inhalte und ausführliche Informationen hinterlegt werden können.

TV-Sonderwerbeform. 5- bis 7-sekündige Integration des Format-Sponsors am Programmhinweis-Trailer.
100 %-Tochterfirma der ProSiebenSat1 Media AG, ehemals SevenOne Intermedia (SIM). Zuständig für die redaktionellen Inhalte der digitalen Angebote aller ProSiebenSat.1 Online- und Teletext-Plattformen.
Anbieter eines Internet-Zugangs. Als Abonnent kann man sich gegen eine Gebühr einwählen und den Zugang zum Internet nutzen.
Internet-Server eines Providers oder einer großen Firma, der gleichzeitig als Zwischenspeicher für häufig abgerufene Internet-Seiten eingesetzt wird. Mit Hilfe dieses Cache-Speichers wird vermieden, dass jede Anfrage auf einer Internetseite mit einem Zugriff auf den Primärserver verbunden ist, was die allgemeine Performance der Datenleitung negativ beeinflussen würde.
Verlängerter Arm der Markenführung, Öffentlichkeitsarbeit. PR steuert die Beziehung und den Informationsfluss zu allen wichtigen Zielgruppen, insbesondere Medien, Meinungsführern und Investoren.
Eine Person oder Organisation, die Inhalte zur Veröffentlichung oder zum Verkauf mittels eines oder mehrerer Medien vorbereitet, herausgibt und verteilt. Als Publisher im Online-Marketing werden Webseitenbetreiber bezeichnet, die die Werbeflächen auf ihrer Webseite vermarkten möchten.
Online-Werbemittel: Das Pushdown Ad öffnet sich automatisch und schiebt die gesamte Seite nach unten. Der einzigartige Vorteil des Pushdown Ad: Es erzielt hohe Aufmerksamkeit, verdeckt jedoch keine Seiteninhalte und sorgt damit beim Nutzer für hohe Akzeptanz der Werbebotschaften.