TV Enzyklopädie

Quelle: SevenOne Media

Q
Erstvermarkter von Medienangeboten, deren Inhalte mittels professionell tätiger Redaktion erstellt werden, dessen Reichweite eine signifikante Größe in Onlinemessungen (AGOF) vorweisen oder die im öffentlichen Raum als qualitativ hochwertig und relevant erscheinen.
Bezeichnung für eine Anfrage an ein Datenbanksystem. Abfragen in Suchmaschinen sind ebenfalls Queries. Diese Abfragen laufen über eine spezielle Abfragensprache, die als Query Language bezeichnet wird.
Bestandteil des Betriebssystems von Macintosh-Rechnern, das Kompressionsverfahren wie (JPEG) bereithält, um digitale Videos ohne Hardware-Erweiterungen zu realisieren. Auch für Windows verfügbar.
Auswahl der zu befragenden Personen oder Haushalte nach genau definierten Kriterien wie Alter oder Geschlecht. Der Interviewer selbst selektiert die Befragtenadressen nach den Vorgaben. Im Gegensatz zur Random Stichprobe lässt sich die Repräsentativität nicht durch statistische Fehlerberechnung sichern. Die Quota-Stichprobe ist jedoch kostengünstiger.
R

Preisnachlass, den die Medien den Werbetreibenden für die Abnahme bestimmter Volumina an Werbeplätzen/-zeiten gewähren.

- Barrabatt: Nachlass auf Listenpreise

-Naturalrabatt: Nachlass in Form von zusätzlichen kostenlosen Werbeplätzen/-zeiten Naturalrabatt kann entweder als Rabattsatz oder als fixer Rabattbetrag gewährt werden.

- Malstaffel: gestaffelter Wiederholungsrabatt bei Mehrfachbelegungen eines Mediums innerhalb eines Abschlussjahres, der sich auf die Häufigkeit der Schaltungen bezieht (vor allem bei Verlagen üblich)

-Mengenstaffel: gestaffelter Mengenrabatt bei Mehrfachbelegung eines Mediums innerhalb eines Abschlussjahres, bezogen auf den Gesamtumfang aller Werbemittel (Sekunden, Seiten).

In der Mediaplanung die Anordnung von Medien, Zeitschienen oder Werbeblöcken nach der Größe von TKP, Reichweite oder Affinität zur vergleichenden Beurteilung ihrer Leistungsfähigkeit.
Branchenüblicher Begriff für Sehbeteiligung.

Auktionsverfahren im Onlinemarketing, bei dem Werbungtreibende/ Agenturen ein Gebot für eine Werbefläche bieten. Dabei wird eine verfügbare Werbefläche in Echtzeit mit dem Werbemittel des Höchstbietenden bestückt.

Die Werbungtreibenden können beim Real-Time-Bidding für jede einzelne Ad Impression durch einen Nutzer bzw. potenziellen Betrachter der Webseite Gebote abgeben. Je mehr Informationen über den potenziellen Betrachter des Werbemittels verfügbar sind, desto höher sind in der Regel die Gebote.

Gibt die Anzahl jener User an, die sich nach Kontakt mit einem Werbemittel an dieses erinnern können. Unterschieden wird zwischen Aided (gestütztem) und Unaided (ungestütztem) Recall.
Wiedererkennen von Werbemitteln und deren Inhalten bei Vorlage des Originals (bei TVSpot meist Storyboard, bei Print die Anzeige).
Dieses Online-Werbemittel (180 x 150 Pixel) wird in das redaktionelle Umfeld einer Website integriert und ist an mindestens drei Seiten von Content umgeben.
Redaktionelle Seiten im Teletext haben die engste Verbindung mit dem Inhalt. Werbung auf redaktionellen Seiten ermöglicht den Kontakt mit einer spezifisch interessierten Zielgruppe.

1) Von engl. redirect = weiterleiten. Ein Redirect ist eine URL, die den User automatisch zu einer anderen Webseite weiterleitet.

2) Ein Redirect ist ein AdTag eines Third Party AdServers, der anstelle des eigentlichen Werbemittels vom AdServer ausgeliefert wird. Die Auslieferung des Werbemittels erfolgt über den ThirdParty AdServer. Wird ein Werbemittel über einen Third Party AdServer ausgeliefert, spricht man von Third Party Redirect.

Die Reichweite bezeichnet in der Werbeforschung den Anteil der Bevölkerung oder einer bestimmten Zielgruppe, die zu einem bestimmten Zeitpunkt Kontakt mit einem Werbemittel hatten. Reichweiten werden i.d.R. in Prozent angegeben.
Ermittlung der Reichweite von Medien bzw. Werbeträgern.
Überarbeitung eines Produkts, Unternehmens- oder Werbeauftritts.
TV-Sonderwerbeform. Hinweis auf den Sponsor im Anschluss an die Werbeinseln (Jetzt weiterhin viel Spaß mit …). In der Regel 7-sekündiges Sponsorelement (neben Opener und Closer), das vor (stay tuned, reminder: gleich) oder nach (rejoin, reminder: jetzt) einem Werbeunterbrecher platziert wird.
Reaktionen von Zielgruppen auf eine Werbemaßnahme bei direkter Ansprache (durch Coupon-Anzeigen, Direct Mailings und Online-Werbung).

Responsive Design bezeichnet eine Praxis im Webdesign, bei der der grafische Aufbau von Webseiten dynamisch und unter Berücksichtigung der Anforderungen des betrachtenden Gerätes erfolgt.

Eine dafür wesentliche Voraussetzung sind Media Queries, also die Abfrage von Art und Eigenschaften des betrachtenden Gerätes. Eine Webseite wird somit auf einem großen Display anders dargestellt als auf einem Tablet-Computer/ Tablet-PC oder Smartphone.

Retargeting bedeutet die Auslieferung eines Werbemittels an eine Nutzergruppe, die schon einmal eine bestimmte Aktion (z. B. Klick auf ein bestimmtes Werbemittel, Online- Bestellung etc.) getätigt hat. Ein Beispiel ist die Auslieferung eines speziellen Banners an Gruppen, die zuvor Bestellprozesse abgebrochen haben.

Ziele für Unternehmen: Aufrechterhaltung des Kontakts zu bestehenden Kunden, Reminder-Funktion bei Interessenten. Sehr hohe Relevanz der Werbung für eine sehr spitze Zielgruppe . Vorteile für Internetnutzer: interessensbezogene Erinnerung.

Der Begriff Return on Investment (kurz RoI) bezeichnet ein Modell zur Messung der Rendite einer unternehmerischen Tätigkeit. SevenOne Media hat gemeinsam mit der GfK ein Modell entwickelt, das es erstmals ermöglicht, den langfristigen RoI von Fernsehwerbung zu ermitteln. Dieser berechnet sich aus dem langfristig durch TV-Werbung induzierten Zusatzumsatz im Verhältnis zu den eingesetzten Netto-TV-Investments.
Rich Media bezeichnet Inhalte im Internet, die optisch und akustisch durch beispielsweise Video, Audio und Animation angereichert werden. Eine verbreitete Technologie, die das Erzeugen von Rich-Media-Inhalten ermöglicht, ist (Adobe) Flash.
Zeitgleiche Ausstrahlung eines Werbespots auf mehreren TV-Kanälen. Durch Roadblocking lassen sich maximale Netto-Reichweiten erzielen.
Als Roaming bezeichnet man das Einbuchen in ein fremdes Mobilfunknetz. Mobilfunknetz-Teilnehmer können so in einem anderem Netzwerk als ihrem Heimnetzwerk selbsttätig Anrufe empfangen oder tätigen, Daten schicken und empfangen oder Zugriff auf andere Mobilfunknetzdienste haben. Meistens ist damit internationales Roaming gemeint, d.h. das Einbuchen in ein fremdes Netz im Ausland.
Werbeform im Teletext. Rollseiten werden als Ergänzung zur Werbeseite gebucht und haben somit die gleiche Seitennummer. Die Anzahl der Rollseiten pro Werbeseite ist beliebig.
Die Disposition von Online-Werbung innerhalb eines Webangebotes oder eines Netzwerkes nach Ermessen des Vermarkters. Die Ausspielung erfolgt nach verfügbarem Inventar und muss nicht gleichmäßig über alle Angebote erfolgen. Die Auslieferung kann somit zwischen 0 und 100 % auf den einzelnen Sites erfolgen.
Ein Werbekunde präsentiert eine wiederkehrende Rubrik innerhalb eines TV-oder Onlineformates, z. B. den Starzoom bei red! (ProSieben).

Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (kurz Rundfunkstaatsvertrag oder RStV). Der am 31. August 1991 verabschiedete Rundfunkstaatsvertrag stellt das Kernstück der bundeseinheitlichen Rundfunkordnung der Länder dar. Er enthält die grundlegenden Regelungen für den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk im dualen Rundfunksystem der Länder des vereinten Deutschland.

Der RStV ist mittlerweile 15 Mal novelliert worden, dabei wurde mit dem 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag eine grundlegende Reform der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beschlossen: Ab 2013 wird der geräteunabhängige Rundfunkbeitrag, der an die Wohnung bzw. Betriebsstätte anknüpft, die bisherige Rundfunkgebühr ersetzen — unabhängig davon, welche und wie viele Empfangsgeräte genutzt werden.

Die Disposition von Online-Werbung innerhalb des gesamten Netzwerks eines Vermarkters. Der Vermarkter schaltet die Online-Werbung auf allen Websites seines Angebots entsprechend dem verfügbaren Inventar. Da die Werbung je nach verfügbarem Inventar läuft, sind die Kosten für den Werbetreibenden häufig geringer als bei der gezielten Buchung eines bestimmten Teilbereichs einer Website (oder mehrerer Teilbereiche diverser Websites zu einem konkreten Thema).
Die Disposition von Online-Werbung innerhalb einer kompletten, einzelnen Website entsprechend dem dort verfügbaren Inventar. Da die Werbung auf der Website je nach verfügbarem Inventar läuft, sind die Kosten für den Werbetreibenden häufig geringer als bei der gezielten Buchung eines bestimmten Teilbereichs einer Website (oder mehrerer Teilbereiche diverser Websites zu einem konkreten Thema).
S
Eine Form der getarnten Werbung, durch die eine Werbebotschaft platziert wird, ohne dass der werbliche Charakter sofort erkannt wird. Eine Erwähnung oder Darstellung gilt insbesondere dann als zu Werbezwecken vorgesehen, wenn sie gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung erfolgt.
Grobe Zeichnung einer Szene.
Ein Sticky Ad, welches auch beim Scrollen der Seite immer sichtbar bleibt.
Standard Definition, empfangbar über die reguläre Verbreitung
Auch virale Verbreitung genannt. Strategisches und zielgruppengerichtetes Streuen von Medienbotschaften. Inhalte werden als Text, Bild oder Video bevorzugt in sozialen Medien platziert und via E-Mail versendet.
Statistisches Verfahren, das Personen in Bezug auf ein Außenkriterium (zum Beispiel Fernsehnutzung) in Gruppen mit möglichst unterschiedlichen Merkmalen aufsplittet.

Die Sehbeteiligung gibt an, wie viele Personen während einer Sendung/eines Werbeblocks/eines bestimmten Zeitintervalls durchschnittlich ferngesehen haben. Die Angabe erfolgt in Millionen oder Prozent. Jede Person wird mit dem Anteil gezählt, der ihrer Sehdauer im Verhältnis zur Dauer der Sendung entspricht.

Dieser Quotient aus Sehdauer zu Sendungsdauer wird mit dem Gewicht pro Person zur individuellen Sehbeteiligung verrechnet. Die Summe aller individuellen Sehbeteiligungen über alle Personen ist die durchschnittliche Sehbeteiligung der Sendung/des Werbeblocks.

Die Sehdauer gibt an, wie lange im Durchschnitt eine Person im Fernsehpanel innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls ferngesehen hat. In diesen Durchschnittswert gehen alle Panelmitglieder ein, gleichgültig, ob sie tatsächlich ferngesehen haben oder nicht.

Allgemein: Nutzer des Mediums Fernsehen. Definition nach AGF/GfK: Anzahl der Nutzer in einem bestimmten Zeitintervall, die mindestens eine Minute konsekutiv ferngesehen haben; unberücksichtigt bleibt, wie lange die Person ferngesehen hat. Die AGF hat den Begriff Netto-Reichweite 1999 durch den Begriff Seher ersetzt.

Über die oben genannten Definitionen hinaus wird der Seher in der Praxis frei, d.h. häufig im engeren Sinn definiert (zum Beispiel Seher, die mindestens 50 Prozent einer Sendung gesehen haben, Stammseher, Vielseher, Langzeitseher, Heavy User).

Zusammensetzung der Seherschaft eines Senders/einer Sendung in Prozent nach bestimmten, meist soziodemographischen Merkmalen (Strukturanteil).

Semantisches Targeting (oder Kontext-Targeting) ist eine Targeting-Art die es ermöglicht, Anzeigen gezielt in einem relevanten Umfeld zu platzieren. Beim semantischen Targeting wird der gesamte Content auf Webpage-Ebene technisch mit linguistischen Mitteln gescannt und analysiert.

Dadurch ist es möglich, den Bedeutungszusammenhang bzw. den Sinn des Textes zu erschließen und hiernach gezielt Werbung auszuliefern (Wörter wie Golf können so durch eine Analyse des Gesamttextes ihrer korrekten Bedeutung zugeordnet werden, bspw. als Automodell, Sportart oder geografischer Begriff).

Verfahren zur qualitativen Beschreibung von Zielgruppen. Es basiert auf der Annahme, dass Wertvorstellungen von Menschen durch die Beurteilung von Begriffen abgebildet werden können. Als Indikatoren dienen 210 Wörter, die das Ergebnis von Textanalysen fundamentaler Werke sind und den Empfindungsraum von Menschen abdecken.

Eine Reihenfolge von Internet-Aktivitäten eines User auf einer Website. Wenn ein User auf einer Website 30 Minuten lang keine Aktivitäten mehr durchführt, würde der nächste Content- oder Werbeabruf den Beginn eines neuen Visits darstellen.

Oder: eine Reihe von Transaktionen durch einen User, welche über mehrere Websites hinweg verfolgt werden kann. Zum Beispiel kann ein User in einer Session auf der Website eines Publishers beginnen, klickt auf eine Werbung, geht dann zur Website des Werbungtreibenden und tätigt einen Kauf.

Als Set-Top-Box wird in der Unterhaltungselektronik ein Gerät bezeichnet, das an ein anderes – meist einen Fernseher – angeschlossen wird und damit dem Benutzer zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten bietet. Es kann sich zum Beispiel um Satellitenempfänger, Decoder für den Empfang von Digitalfernsehprogrammen, Web-TV (Internetanschluss für den Fernseher) oder Pay-TV-Decoder handeln.

Set-Top-Boxen übernehmen Funktionen wie die Dekomprimierung und Entschlüsselung von Daten, die Digital-analog-Umwandlungen, die Rückkanalverwaltung und die Abrechnung bei Pay-per-View-Prorgrammen.

Anteil der Werbeinvestionen einer Kampagne/Marke an den Werbeinvestitionen eines definierten Gesamtmarktes (Konkurrenzfeld).
Anteil der Marken- oder Werbe-Awareness im Vergleich zu konkurrierenden Produkten.
Anteil einer Kampagne/Marke an den Durchschnittskontakten pro Person eines definierten Gesamtmarktes (Netto-Betrachtung).
Budgetverteilung zwischen IP Deutschland und SevenOne Media.
Anteil einer Werbekampagne oder Marke an den Kontakten eines definierten Gesamtmarktes.
Dateiformat (*.dcr) des Herstellers Adobe (bis 2006 Macromedia), das interaktive Inhalte, die mit Adobe Director erstellt wurden, enthält und in einem Webbrowser mittels des kostenlosen Shockwave-Players abgespielt werden kann.
Kurzer Werbeblock mit nur drei Spots, der mit einem speziellen Werbetrenner angekündigt wird.
Durch die Bewegung des Cursors rollt ein Sidekick Ad die komplette Seite in den linken Seitenbereich und schafft damit Platz für Werbebotschaften.
Ganzheitlicher Untersuchungsansatz in der Marktforschung, bei dem Wert auf die Informationsbeschaffung aus einer Quelle gelegt wird. In der Mediaforschung und -planung ist die Definition noch spezifischer: Hier bezeichnet man als Single Source solche Erhebungen, in denen die Zielpersonen sowohl nach Ihrem Mediennutzungsverhalten, als auch nach ihrem Konsumverhalten gefragt werden.
Bei einem Single Split wird der Spot im Splitscreen durch eine Platzierung direkt vor einem Programm exklusiv und programmnah eingebunden. Der Splitscreen kann verschiedene Elemente wie bspw. einen Countdown oder redaktionelle Elemente enthalten.
Single Split im Splitscreen-Format mit Wetterinformationen.
Einzelner Spot im Fullscreen zwischen zwei Programmumfeldern. Ankündigung durch speziellen Werbeopener. Exklusivwerbeblock mit garantierter Alleinstellung des Kunden.

Die Sinus-Milieus sind Basis-Zielgruppen für das Marketing. Sie fassen Menschen zusammen, die sich in Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen (zu Arbeit, Familie, Freizeit, Konsum). Unberücksichtigt bleiben hingegen formale demographische Kriterien wie Schulbildung, Beruf oder Einkommen.

Seit 1. Januar 2000 sind Sinus-Milieus in das AGF-GfK-Fernsehpanel integriert und stehen in den AGF-Auswertungssystemen zur Verfügung. Als Alternative zu bisherigen Zielgruppenauswertungen, die überwiegend auf soziodemographischen Merkmalen beruhen, kann Fernsehnutzung damit milieubezogen analysiert werden.

Komplette Einfärbung einer Webseite.
Webauftritt
Das Plakat der Onlinewerbung: Ist fest im sichtbaren Bereich der Seite verankert und bietet großflächige Präsenz, da es den freien Platz neben der Webseite nutzt. Das Werbemittel passt sich an die Bildschirmgröße an und garantiert so eine optimale Darstellung. Format: 300 x 600
Seitenübersicht und bezeichnet die vollständige hierarchisch strukturierte Darstellung aller Einzeldokumente (Webseiten) eines Internetauftritts bzw. einer Website (Seitenstruktur).

Das SZM wird von der INFOnline betrieben. Angebote, die an der Messung teilnehmen wollen, müssen sich gemäß den IVW-Regularien durch das SZM messen lassen. Das SZM misst Seitenabrufe auf den teilnehmenden Angeboten.

SZM-gemessene Angebote bauen sogenannte Tags auf allen Seiten ein, die bei jedem Seitenabruf genau eine Anfrage auf einer dem Angebot zugeordneten SZM-Box des Messsystems erzeugen.

Programme oder Teile davon, die nicht vom Prozessor des Rechners, auf dem sie installiert sind, sondern etwa auf einem Webserver ausgeführt werden. Beispiel für eine Skriptsprache ist JavaScript.
Hochformatige Online-Werbefläche: Vertikal neben dem redaktionellen Content ziehen sich die 120 x 600 Pixel des Skyscrapers entlang. Eignet sich optimal für kreative Botschaften und garantiert uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
Kombination aus Medium Rectangle und Wide Skyscraper, die miteinander verbunden sind. Das Werbemittel gliedert sich harmonisch und aufmerksamkeitsstark in den Content ein.

Auch HybridTV oder Connected TV genannt. Drückt die Fähigkeit des TV-Gerätes aus, mit dem Internet verbunden zu werden. Das Gerät kann deshalb sowohl Rundfunk- als auch Internet-Dienste empfangen und abbilden (das Attribut smart steht für die Fähigkeit, mehr als reines Fernsehen zu ermöglichen – so wie Smartphones mehr Funktionen bieten als nur Telefonieren).

Einige der Internet-Dienste sind als Apps in einer Galerie bzw. einem Portal dargestellt, andere werden über den roten Knopf der Fernbedienung direkt aus dem laufenden Programm der TV-Sender aktiviert. Neben Nachrichten, Wetter, Spielen und sozialen Netzwerken sind auch Video-on-Demand-Angebote wie Mediatheken verfügbar. Dafür müssen die Geräte an einen Breitband-Internetzugang angeschlossen sein. Empfohlene Geschwindigkeit: mindestens 2 Mbit/s.

Internetfähiges Mobiltelefon
Unentgeltliche bzw. stark rabattierte Werbeauftritte, die die Gesundheit, die Sicherheit der Verbraucher oder den Schutz der Umwelt fördern sowie Aufrufe zu Spenden für wohltätige Zwecke. Zulässig sind nur soziale Appelle, verboten ist hingegen Werbung politischer, weltanschaulicher oder religiöser Art.

Social Media bzw. Soziale Medien bezeichnet digitale Medien und Technologien die es Nutzern ermöglicht, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Es werden darunter alle Medien (Plattformen) verstanden, die die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen.

Soziale Medien lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

-Soziale Medien mit dem vorherrschenden Ziel der Kommunikation;

-Soziale Medien, die zwar zur Kommunikation eingesetzt werden, der Fokus jedoch auf dem Inhalt liegt, welchen die Nutzer generieren, bearbeiten und miteinander austauschen (User Generated Content wie Youtube).

Netzgemeinschaften bzw. Webdienste, die Netzgemeinschaften beherbergen. Online-Communities, die technisch durch Webanwendungen oder Portale abgebildet werden. Kommunikations-Technologie von Social Media.

Jenseits der Standardformate meist technisch aufwändigere Online-Werbeformen (z.B. Flash und Streaming) oder großflächigere Werbeformen. Bei Kunden besonders beliebt, da sie sehr kreative Umsetzungen erlauben, aufmerksamkeitsstark sind und sehr gute AdClick-Raten (Response) erzielen.

Beispiele: Sponsoring, StreamingAds, Content Ad, Interstitial, PopUnder.

Alle Werbeprodukte, die außerhalb klassischer Werbeblöcke im TV zu finden sind.
Quantitative Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten wie Geschlecht, Alter, Einkommen, Familienstand, Haushaltsgröße oder Schulbildung.
Qualitative Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe, wie Verhalten und Einstellungen.
In Abgrenzung zum Vollprogramm sind Spartenprogramme nicht verpflichtet, alle klassischen TV-Programmressorts wie Information, Kultur, Bildung, Sport und Unterhaltung in ihren Sendungen zu berücksichtigen. Inhaltlich und programmlich orientieren sich Spartenkanäle an definierten Zielgruppen und speziellen Interessengebieten, wie Programme für Kinder, Sport, Nachrichten/Information, Spielfilme oder Musik. Dadurch fallen die Lizenzierungsbedingungen für Spartensender wesentlich großzügiger aus.
Sonderwerbeformen
Individuelle, innovative Kommunikationslösungen, die über eine enge Verknüpfung von Programm und Werbung sowie die intelligente Vernetzung verschiedener Kommunikationsformen entwickelt individuell für eine Marke werden.
Vermarkter von Medienangeboten, deren Inhalte sich auf spezielle Themengebiete oder Werbetechniken beziehen.
Computerprogramm, das automatisch das World Wide Web durchsucht und Webseiten analysiert.
Ausstrahlung des gesamten Werbeblocks im Splitscreen – d.h. es gibt keinen Werbetrenner. Auf zwei Dritteln des geteilten Bildschirms läuft die Werbebotschaft, auf dem restlichen Drittel kann der Zuschauer die Sendung weiterverfolgen. Die Platzierung mitten im Programm garantiert hohe Aufmerksamkeit.
Zeitgleiche Ausstrahlung von Werbung und Programm bzw. Programmhinweisen, die seit dem Inkrafttreten des vierten Rundfunkänderungsstaatsvertrags am 1. April 2000 zulässig ist. Eine eindeutige optische Trennung und Kennzeichnung der Werbung ist erforderlich. Die Werbung im Splitscreen ist unabhängig von deren Größe auf die Dauer der Spotwerbung anzurechnen.
Kooperation zumeist zwischen Werbungtreibenden und Medien. Im Fernsehbereich ist Sponsoring als Sonderwerbeform eine eigenständige Form der direkten oder indirekten Finanzierung einer Sendung. Bei gesponserten Sendungen muss zu Beginn und/oder am Ende der Sendung in vertretbarer Länge auf die Finanzierung durch den Sponsor hingewiesen werden (wie: Die Sendung wird Ihnen präsentiert von ...). Sponsoring unterliegt im Gegensatz zu sonstigen Sonderwerbeform keiner zeitlichen Beschränkung. Für Programmsponsoring gibt es besondere Regelungen im Rundfunkstaatsvertrag und in den Werberichtlinien der Landesmedienanstalten.
Analog zum TV sponsert der Werbungtreibende zielgruppenaffine Formate. Ergänzend kann ein Trailer Sponsoring dazu gebucht werden. Mögliche Formen des Sponsorings: Opener, Reminder und Closer.
Im Rahmen eines Program Sponsorings ist optional die Integration eines Sponsoring Icons möglich. Dieses besteht aus einem kurzen Text und einer Logoeinblendung der Marke/Produkts während der laufenden Sendung.
Klassische Werbeform im Fernsehen. Übliche Spotlängen sind 7, 10, 15, 20, 30, 45 und 60 Sekunden.
Eine von SevenOne Media entwickelte Werbeform. Erstausstrahlungen ausgewählter Commercials auf allen Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe exklusiv unmittelbar vor dem Hauptabendprogramm um ca. 20:13 Uhr. Der neue, erstmals im TV laufende Spot wird durch Making-of Sequenzen komplettiert. Die exklusive Platzierung generiert eine hohe Reichweite in kürzester Zeit.
Spotpremiere. Beinhaltet jedoch keine redaktionellen Making-of-Sequenzen.

Untergliedert sich in drei Bereiche:

Suchwort Targeting (Keyword-Targeting) blendet passende Werbung ein, wenn der User einen der vom Werbetreibenden definierten Begriffe in ein Formularfeld eingegeben oder ausgewählt hat (z.B. in einer Suchmaschine).

Wortbasiertes Targeting (Contextual Targeting) blendet Werbung ein, wenn im Text der Webpage eines der vom Werbetreibenden definierten Wörter steht.

Semantisches Targeting(Kontext-Targeting) ermöglicht es, Anzeigen gezielt in einem relevanten Umfeld zu platzieren. Dabei wird der gesamte Content auf Webpage-Ebene technisch mit linguistischen Mitteln gescannt und analysiert. So ist es möglich, den Bedeutungszusammenhang bzw. den Sinn des Textes zu erschließen und hiernach gezielt Werbung auszuliefern.

Der Branchenverband OVK versteht darunter das Universal Ad Package des IAB (Interactive Advertising Bureau) mit Superbanner, (Medium)-Rectangle und Wide Skyscraper; außerdem FlashLayer sowie ältere Werbeformen wie Full Banner, Standard Skyscraper und Pop-Up.
Sender-/Formatbezogenes Grafik- und Audio-Element bzw. auch Kurzfilm, das die Positionierung des jeweiligen Senders unterstreicht.
Sendungselement, das auf das weitere Geschehen nach dem Werbeunterbrecher hinweist.

Zufallsauswahl der zu befragenden Personen oder Haushalte, wobei jeder Einzelne der Grundgesamtheit die gleiche Chance hat, in die Stichprobe zu gelangen.

Dem Interviewer werden die Befragtenadressen oder -telefonnummern genau vorgegeben. Im Gegensatz zur Quota-Stichprobe lässt sich die Repräsentativität durch statistische Fehlerberechnung sichern. Die Random-Stichprobe ist jedoch kostenintensiver.

Comic-anmutendes Grafikelement, das im Sponsortrailer die Besonderheit des Produktes aufzeigt, z. B. ein Stern mit dem Hinweis JETZT NEU!
Legt schriftlich und teilweise illustriert das gesamte Werbespotkonzept von der Idee über Drehort bis hin zu Text, Ton und Schnitt fest.
Eine Internet-Daten-Transfer-Technik, die es dem User ermöglicht, Audio und Videodateien zu sehen bzw. hören. Der Host oder die Quelle komprimiert und 'streamt' kleine Informationspäckchen über das Internet zum User, welcher nach dem Datenempfang entsprechend Zugang zum Content erhält.
StreamingAds werden sofort nach dem Aufbau der Webseite auf einem individuellen Bannerplatz abgespielt. Audiovisuell aktiviert durch Mouseover sind sie effektvolle Kombinationen aus Standard-Werbemitteln und Bewegtbild. Medium Rectangle und Wide Skyscraper sind besonders für diese wirkungsvolle Integration von Bewegtbildinhalten wie z.B. TV-Spots und Trailer sowie informative Produktpräsentationen geeignet.
Überblick über die Verteilung einzelner Werbemaßnahmen innerhalb einer Kampagne, also zu welchem Zeitpunkt in welchem Zeitraum mit welcher Frequenz und in welchen Werbeträgern welche Werbemittel eingesetzt werden.
Streuverlust bezeichnet Adressaten, die durch belegte Werbeträger mit einer Werbekampagne zwar erreicht werden, die aber nicht zur definierten Zielgruppe gehören. Streuverluste sind insofern ein Maß für die Effizienz der Werbe- oder Kommunikationsaktion. Ziel sollte natürlich sein, dass der Streuverlust, also die 'danebengegangenen' Kontakte, so gering wie möglich ist.
Bezeichnet in der Fernsehbranche die Ausstrahlung von Serien an bestimmten Tagen zur selben Tageszeit. Bezieht sich neben der Bündelung von Serien zu Programmflächen auch auf die Zusammenfassung von Spielfilmen zu Reihen – horizontal über die Woche sowie vertikal über den Tag.
Prozentanteil einer Teil-Zielgruppe an der Gesamtzahl der Zielpersonen. Im Fernsehbereich wird zur Berechnung des Strukturanteils die Programmreichweite Zielgruppe (beispielsweise Erwachsene 14-49 Jahre) ins Verhältnis gesetzt zur Programmreichweite der Basiszielgruppe (beispielsweise Zuschauer 3+).
Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM) ist eine Form des Online Marketing und setzt sich zusammen aus Search Engine Advertising (SEA) und Search Engine Optimization (SEO).
Suchmaschinenoptimierung (Search Enging Optimization) umfasst alle Maßnahmen, eine Webseite derart zu beeinflussen, dass sie bei der Eingabe relevanter Keywords in Suchmaschinen möglichst weit oben gelistet wird. Man unterscheidet hierbei zwischen Maßnahmen auf der Webseite selbst (On Page) und externen Faktoren (Off Page). 'On Page-Optimierung' beinhaltet z.B. Änderungen an der Struktur oder den Inhalten von Webseiten, bei der 'Off Page-Optimierung' geht es um externe Maßnahmen wie z.B. die aktive Gewinnung von Backlinks. Dabei ist suchmaschinenkonformes Vorgehen geboten (white hat), da durch nicht erlaubte Maßnahmen (black hat) Abstrafungen durch den Suchmaschinenbetreiber erfolgen können.
Einblendung von Werbung, z.B. Textanzeigen, im Umfeld von Ergebnislisten von Suchmaschinen auf Basis von gebuchten Keywords. Der Werbungtreibende entscheidet über die Suchbegriffe und die jeweilige Verlinkung. Die Abrechnung erfolgt in der Regel auf Klickbasis (CPC).
Online-Werbeformat. Im Vergleich zum Fullbanner nutzt der Superbanner die gesamte Breite der Website. Das Standardmaß beträgt 728 x 90 Pixel.
Mit der Supercorner, die durch die Zusammenschaltung der beiden Display-Werbeformen Superbanner und Medium Rectangle entsteht, wird die HbbTV-Seite großflächig im Winkel belegt und garantiert dem Werbekunden damit einen exklusiven Auftritt im Videocenter des jeweiligen Senders.
Online-Werbeform. Das Superstitial ist ein weiter entwickeltes Pop Up. Es ermöglicht, große Multimedia-Elemente (HTML, GIF, JPEG, Flash 3.0) ohne lange Wartezeiten einzubinden. Die Dateigröße des Werbespots (bis zu 300 KB) behindert den Nutzer nicht beim Surfen300 KB) behindert den Nutzer nicht beim Surfen, da der Spot zunächst auf den PC des Nutzers heruntergeladen wird, bevor dieser abgespielt wird ('Pre-Loading' oder 'Smart Download').
Auch Yield Optimierer oder Sell Side Platform genannt. Sie spiegeln die Angebotsseite für RTB wider und sind das Pendant zu den DSPs. Publisher und Site-Betreiber stellen hier ihr zu verkaufendes Inventar zur Verfügung. Solche Angebotsplattformen sind zum Beispiel Admeld, Pubmatic oder Rubicon Project.
TV-Trailer, der ein redaktionelles Online-Format bewirbt. Entsprechend den Werberichtlinien für Trailerplätze kann ein Werbekunde einbezogen werden, um sein Online-Sponsoring noch wirksamer zu machen.
Adobe Flash (kurz Flash, ehemals Macromedia Flash) ist eine proprietäre integrierte Entwicklungsumgebung von Adobe Systems zur Erstellung multimedialer, interaktiver Inhalte, der so genannten Flash-Filme. Der Benutzer produziert mit dieser Software Dateien im proprietären SWF-Format. Bekannt und umgangssprachlich gemeint ist Flash als Flash Player, eine Softwarekomponente zum Betrachten dieser SWF-Dateien.

Im WWW wird darunter die Verbindung von Inhalten verschiedener Websites verstanden. Besonders interessant ist Content-Syndication für Websites, die ihr Angebot mit business- und branchenrelevanten Informationen aufwerten wollen, z.B. Börsenkurse, aktuelle Nachrichten, aber auch speziell ausgewählte Inhalte anderer Webseiten. Dies kann auch die kommerzielle Vermarktung von Inhalten umfassen (Beispiel T-Online mit GNTM).

Die Benutzerseite kann mit aktuellen Inhalten aufgewertet werden und sich einen Portalcharakter aneignen. Der Anbieter des Contents kann seine Reichweite erhöhen, seine Reputation verbessern und evtl. sogar seine Zugriffszahlen steigern.

1x1 Bit große Grafik. Der Abruf eines SZM-Pixels, das als Request in die Site eingebaut wird, initiiert beim Eintreffen an der SZM-Box eine Anfrage, die im Log-File vermerkt wird. Nach Überprüfung dient dieser Eintrag zur Zählung eines Page Impressions.
T
Tablet-Computer (englisch tablet ‚Schreibtafel‘, US-engl. tablet‚ Notizblock‘) sind tragbare, flache und besonders leichte Computer. Anders als Notebooks haben sie keine ausklappbare Tastatur, sondern ein Touchscreen-Display. In Leistungsumfang, Bedienung und Form ähneln sie modernen Smartphones.
(Engl. Etikett) Auszeichnung eines Datenbestandes mit zusätzlichen Informationen und zur Kategorisierung. In Auszeichnungssprachen wie SGML, XML oder HTML bezeichnen Tags die in spitzen Klammern eingeschlossenen Kürzel die z.B. in HTML dazu dienen, Textelemente auszuzeichnen oder in XML Daten zu klassifizieren und strukturieren.

Erweiterte Form des Program Sponsorings, das Format und Kunde glaubwürdig miteinander verbindet und die Bekanntheit und das Image des Sponsors steigert. Das Sponsoring Billboard des Kunden wird direkt am Programm, i.d.R. von 08:00 Uhr bis 00:00 Uhr ausgestrahlt.

Ein Tagessponsoring ermöglicht eine starke Präsenz des Sponsors über den Tag hinweg, welches häufig an Eventtagen umgesetzt wird (z. B. 'Green Seven Day' auf ProSieben).

Kombination aus zwei Online-Werbeformen wie Superbanner und Skyscraper oder Layer Ad und Skyscraper, wobei beide Werbemittel grafisch und textlich miteinander interagieren können und somit vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
Zwei oder mehr Spots mit identischer oder sich ergänzender Werbebotschaft, die kurz aufeinander folgend innerhalb eines Werbeblocks ausgestrahlt werden, um die Werbewirkung zu erhöhen.

Zielgruppengenaue Ansprache mit Werbung durch den Einsatz der passenden Ad Server-Technologie. Targeting dient der optimierten und streuverlustreduzierten Auslieferung von digitaler Werbung an definierte Zielgruppen.

Vom Targeting profitieren sowohl Werbekunden als auch Internetnutzer: Werbekunden steigern die Effizienz ihrer Werbeschaltungen, Internetnutzer erhalten relevantere Werbung. Es gibt technisches, sprachbarsiertes und Behavioral Targeting sowie Retargeting, Predictive Behavioral Targeting (Nugg.ad) und User-declared Information Targeting.

Klassische Rabattform, die auf das eingebuchte Volumen allen Agenturen und Kunden gewärt wird.
Dient dem Preis-Leistungsvergleich und damit der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Werbeträgern. Gibt an, wie hoch die Kosten sind, um 1000 Kontakte in einer Zielgruppe zu erzielen. Formel: Kosten x 1000 : Brutto-Reichweite
Gibt an, wie hoch die Kosten sind, um 1000 verschiedene Personen in der Zielgruppe zu erreichen. Maßstab für die Rentabilität, Preiswürdigkeit oder Wirtschaftlichkeit einer Kampagne. Formel: Kosten x 1.000: Netto-Reichweite (Anzahl Netto-Kontakte)
Typologie der Wünsche Intermedia. Vom Burda Advertising Center jährlich in Auftrag gegebene Markt-Media-Analyse mit dem Ziel, die Mediennutzung und das Konsumverhalten der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren zu untersuchen. Beinhaltet ein breites Spektrum von Fragen zu Lifestyle, Produkt- und vor allem Markenverwendung.
Bezeichnung für ein aufmerksamkeits-steigerndes Werbe-Element. Teaser werden meist vor dem eigentlichen Werbemittel geschaltet.

Gibt die theoretische Gesamtzahl von Haushalten eines Gebietes in Millionen oder Prozent an, die technisch in der Lage wären, einen Fernsehsender zu empfangen (Verbreitungswege). Nicht berücksichtigt wird dabei, ob alle Haushalte innerhalb der technischen Reichweite ein Fernsehgerät besitzen oder den betroffenen Sender auch an einem Empfangsgerät im Haushalt eingestellt haben.

Betrachtet man hingegen nur solche Haushalte, die an ihren Fernsehgeräten einen Sender auch wirklich eingestellt haben, so spricht man von Empfangspotenzial. Im System der DAP im Auftrag von AGF und GfK-Fernsehforschung wird nicht die technische Reichweite ausgewiesen, sondern das Empfangspotenzial (Empfangbarkeit).

TV-Einkaufssendung bei der der Zuschauer die Möglichkeit erhält, telefonisch oder per URL die in der Sendung angebotenen Produkte zu bestellen.
Auch Videotext genannt. TV-Sender nutzen freie Sendekapazitäten (Austastlücke) zur Übertragung von Videotext-Signalen, die als eine Art elektronische Zeitung auf dem Bildschirm erscheint. Nutzung als programmbegleitende Information, Informations-/Servicemedium und Werbeträger. Die Reichweite entspricht in etwa der des jeweiligen TV-Senders.
Werbeformat, in dem die Produktbotschaft durch persönliche Erfahrungsberichte vermittelt wird. Dies kann durch bekannte Persönlichkeiten (Celebrity Testimonial) oder Normalverbraucher (Real People Testimonial) erfolgen.
Werbeinformationen, die im Idealfall in den redaktionellen Bereich (Textblock) einer Seite integriert sind.
TV-Sonderwerbeform. Thematische und aufeinander folgende Verbindung z.B. von Spielfilm, Dokumentation und Diskussion.
Die Disposition von Online Werbung innerhalb eines vordefinierten Themenbereichs eines Webangebotes oder -netzwerkes nach Ermessen des Vermarkters. Die Ausspielung erfolgt nach verfügbarem Inventar und muss nicht gleichmäßig über alle Angebote erfolgen.
Mini-Graphik, die angeklickt werden kann, worauf ein entsprechend größeres Bild geladen wird.
Sendezeit, in der ein bestimmtes Programm gesendet wird (Zeitschiene).
Integration eines Marken- oder Produktnamens in den Titel eines Programms, meist TV-Sonderwerbeform.
Die Kundenmarke wird zum Bestandteil des Sendungstitels. Reicht, abhängig vom jeweiligen Format, von einer einfachen Logoeinbindung bis hin zur Studiogestaltung.

Bei den Topic Breaks handelt es sich um kurze Werbeblöcke mit maximal drei Spots. Für diese Werbeblöcke werden hochwertige Werbeopener und -closer produziert, welche durch die thematische Ausrichtung besonders hohe Aufmerksamkeit generieren. Während der Spots sorgt ein speziell gebrandetes Gütesiegel mit dem entsprechenden Titel des Breaks für noch mehr Awareness.

Darüber hinaus werden die Topic Breaks mit Hinweistrailern im Programm angekündigt. Beispiele für Topic Breaks sind z.B. 'Beauty Stars' oder 'Men´s Finest'.

Bezeichnung für den rechten äußeren Teil einer Internet-Adresse, beispielsweise die Endung '.de' oder '.com' , die bei der Suche der zugehörigen Website zuerst abgearbeitet wird. Die Top-Level-Domain bezieht sich auf den Standort der Namensverwaltung, nicht auf den Standort des Servers.
Monitoring der (Promotion-)Trailer. Werbetracking

Technische Lösung einer Media-Agentur, die Einkauf, Schaltung und Optimierung laufender Werbekampagnen steuert. Die Datenmanagement-Plattformen ermöglichen die vermarkterübergreifende und zielgruppengenaue Auslieferung von Werbekampagnen in Echtzeit.

Beispiele sind: Xaxis (Group M / WPP), Cadreon (Interpublic / Mediabrands), Vivaki Nerve Centre (Publicis), Annalect Group (Omnicom Media Group).

engl. Verkehr. Drückt die Nachfrage nach einem Online-Angebot aus. Das Ziel jedes Webseitenbetreibers und Werbungstreibenden ist es, möglichst viel Traffic auf sein Online-Angebot zu leiten. Die Steigerung der Nutzerzahlen wird als Traffic Building bezeichnet.
Ankündigungs-Spot für bestimmte Programmformate oder einen Sender. Wichtiger Bestandteil der On-Air-Promotion.
Splitscreen, der direkt nach dem Unterbrecher-Werbeblock und/oder Promotiontrailer und vor dem nachfolgendem Programmteil des Senders platziert ist. Die Einbindung erfolgt in einem thematisch ausgerichteten redaktionellen Rahmen. Der Countdown-Charakter unterstützt die Aufmerksamkeit des Spots.
Einbindung des Sponsors in die Trailer der Sender. Die Verlängerung des Sponsorings über das Trailer Sponsoring in reichweitenstarken Umfeldern sorgt für höchste Aufmerksamkeit.
Bezeichnet die Kombination aus drei Online-Werbeformen, wobei die Werbemittel wie bei einem Tandem Ad grafisch und textlich miteinander interagieren können und sich dem Werbetreibenden somit vielfältige kreative Möglichkeiten der Umsetzung bieten.
Als Trojanisches Pferd (engl. Trojan Horse), auch kurz Trojaner genannt, bezeichnet man ein Computerprogramm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne Wissen des Anwenders eine andere Funktion erfüllt. Zählt zur Familie unerwünschter bzw. schädlicher Programme, der sogenannten Malware. Wird umgangssprachlich häufig mit Computerviren synonym verwendet, ist davon aber klar abzugrenzen.
Sonderwerbeform mit einer Mindestlänge von 90 Sekunden. Bietet die Möglichkeit, die Markenwelt eines Produkts ausführlich zu präsentieren und eignet sich somit ideal bei erklärungsbedürftigen Produkten und Aktionen. Durch die Platzierung direkt im Anschluss an ein Programm wird der Zuschauer unmittelbar in die Produktwelt des Kunden geführt.

Von DAP im Auftrag von AGF und GfK-Fernsehforschung entwickelte Software für eine kontinuierliche Fernsehzuschauerforschung. Das Reportingtool dient der Erstellung von standardisierten Auswertungen über das TV-Nutzungsverhalten auch über längere Zeiträume hinweg.

Während TV Scope die Bereiche Reporting und Standardanalysen abdeckt, lassen sich mit TV Scope Plus u. a. Sonderanalysen zur Untersuchung von Zuschauerwachstum, Zuschaueridentitäten, Zuschauerbewegungen und Zuschauerkonstellation durchführen.

Von DAP entwickelte Auswertungssoftware der AGF, die Planung und Kontrolle von TV-Werbekampagnen in einer Software integriert.

TV Control bietet einen direkten Zugriff auf die Einkaufsbestände der Media-Agenturen und die im Markt gebräuchlichen Datenbanken über Bruttowerbeaufwendungen, auf deren Basis Auswertungen eigener Kampagnen sowie die der Konkurrenz durchgeführt werden können.

Im Auftrag der AGF entwickeltes Auswertungsprogramm für Sonderanalysen über das Zuschauerverhalten. Es dient der Untersuchung von Zuschaueridentitäten und -wanderungen.

Es kann angewendet werden für Identitätsanalysen (Untersuchung, in welchem Umfang Nutzer oder Nichtnutzer unterschiedlicher Sendungen oder Zeitintervalle identisch sind) sowie für Kumulations- und Frequenzanalysen (Berechnung des Nutzerschafts- und Reichweitenwachstums über die vom Anwender angegebenen Sendungen oder Zeitintervalle).

Zusammenfassung von Personen mit ähnlichen Merkmalen zu möglichst homogenen Gruppen/Typen (Cluster-Analyse).
U
Unique Advertising Proposition: Möglichkeit der Differenzierung. Ein Wettbewerbsvorteil wird generiert, indem eine Werbeaussage einzigartig mit einem Produkt verknüpft wird.
Ü
Auf Rubrikenübersichten im Teletext beginnt die thematische Selektion (z.B. Service). Werbung auf Übersichtsseiten ivereinen hohe Reichweite mit einer homogenen Leserschaft.
U

Während HD mit maximal 1920 × 1080 Bildpunkten arbeitet, können UHD-Geräte bis zu einer Auflösung von 7680 × 4320 abbilden. Das entspricht der 4-fachen Zeilen- und Spaltenanzahl, also der 16-fachen Auflösung. UHD-Inhalte werden bisher noch nicht flächendeckend im CE-Markt verbreitet, da sie trotz Kompression sehr datenintensiv sind.

UHD-Inhalte werden allerdings schon vielfach produziert, denn die meisten Kinofilme werden mit einer deutlich höheren Auflösung produziert, als sie im normalen HD ausgestrahlt werden. Erste Empfangsgeräte sind bereits im Markt, arbeiten aber mit verschiedenen Begrifflichkeiten und Auflösungen (z.B. 4K , 4-fache Auflösung durch 2-fache Spalten und Zeilenzahl (3840 x 2160) im Vergleich zu HD).

Mit einer umfangreichen Verbreitung über das TV-Signal ist in nächster Zeit hingegen nicht zu rechnen, da hierfür erneut ein Großteil der Produktionskette ausgetauscht werden müsste.

Derzeit weit verbreiteter Mobilfunknetzstandard. Nach GSM bietet UMTS (auch 3G bezeichnet) im Vergleich hohe Datenraten (bis max. 21 Mbit/s), so dass datenintensive mobile Internet- & Videonutzung möglich wird. LTE ist die Fortentwicklung des Standards.

Unique Client ist die Bezeichnung für jeden einzelnen Rechner, dessen Internetnutzung (Zugriffe auf die Online-Angebote von Werbeträgern) im Rahmen der technischen Messung in gelernten Größen wie z.B. Page Impressions erhoben wird.

Der Unique Client ist die Basis zur Herleitung des Unique Users. Clients, die im Untersuchungszeitraum an mindestens zwei Kalendertagen mit einem Abstand von mindestens 12 Stunden und maximal 35 Tagen auftauchen, werden zu Unique Clients.

Der einzelne Nutzer ist die Basis der AGOF internet facts. Diese Einheit drückt aus, wie viele Personen in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger beziehungsweise einzelnen Belegungseinheiten hatten und entspricht der Netto-Reichweite.

Der Unique User bildet die Grundlage für die Berechnung von Reichweiten und Strukturen von Onlinewerbeträgern, sowie für die Regulierung wesentlicher Faktoren für die Mediaplanung wie wöchentliche Nutzung, monatliche Nutzung und Kontaktaufbau.

Unique Visit (englisch für einzelner Besuch) ist ein Begriff im Zusammenhang mit der Zugriffshäufigkeit einer Website. Dabei wird jede IP-Adresse in einem bestimmten Zeitraum nur einmal gezählt, egal wie oft in diesem Zeitraum die Website besucht (Seitenabrufe) oder wie viele Elemente dabei heruntergeladen werden.

Der Visit beschreibt damit einen (meist zusammenhängenden) Nutzungsvorgang einer Website und gilt als beendet, wenn 30 Minuten lang keine neue Seite mehr abgerufen wurde.

Im Web-Controlling Bereich werden die Begriffe Unique Visitor bzw. Unique User bzw. Besucher häufig synonym zum Unique Visit verwendet. Dabei beschreibt der Begriff Unique Visit den Nutzungsvorgang, während in dem Visitor, User oder Besucher die Person hinter dem Vorgang zu sehen ist.

In Deutschland ist der Begriff Unique User fest von der AGOF belegt und beschreibt den 'einzelnen Nutzer' auf Basis der AGOF internet facts.

Die Summe der Unique User eines Mediums sind die Personen, die in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger bzw. einzelnen Belegungseinheiten hatten (1-N Beziehung).

Mit dem Universal Ad Package (Abk.: UAP) wurde von der European Interactive Advertising Association (EIAA) und dem Interactive Advertising Bureau (IAB) für Europa eine weltweite Standardisierung der Online Werbeformen eingeführt, um die Umsetzung und den Ablauf von Online Kampagnen zu vereinfachen und effektiv zu gestalten.

Das Universal Ad Package beinhaltet vier feste Werbeformate: den Superbanner (728x90), den Wide Skyscraper (160x600), das Medium Rectangle (300x250) und das Rectangle (180x150).

Das Universal Ad Package erleichtert es zum einen, das Preis-Leistungsverhältnis verschiedener Vermarkter miteinander zu vergleichen und zum anderen lässt die Vereinheitlichung der Werbeformen und ihrer Größen mehr Raum für Kreativität und erhöht somit die Werbewirksamkeit.

Anders als der 'normale' FlashLayer besitzt der Universal Flash Layer eine standardisierte Größe der sichtbaren Fläche und erleichtert damit Produktion und Auslieferung (400x400 Pixel).

Da Universal Pictures der erste externe Contentgeber war, hat sich daraus diese Abkürzung ergeben. UPC ist eine eindeutige ID, welche den AdServer-Aufrufen in der Form UPC=ID als Schlüsselwert (engl.: Keyvalue) mitgegeben wird. Das passiert bei allen AdServer-Aufrufen, die auf derjenigen Seite stattfinden, auf der das Contentvideo geladen wird.

Der Code ist für ein bestimmtes Contentvideo immer identisch und wird nie mehrfach vergeben. Dadurch können danach die Werbeerlöse bestimmt werden, die auf ein bestimmtes Contentvideo entfallen und die meistens mit dem Contentgeber geteilt werden.

Wird im Gegensatz zum Flankiererwerbeblock nicht zwischen zwei Formaten ausgestrahlt, sondern läuft innerhalb des Programms. Unterbrecherwerbeblock und Programm müssen durch Werbetrenner deutlich voneinander getrennt sein.
Person mit Zugang zum World Wide Web.
Steht für Medieninhalte, die nicht vom Anbieter eines Webangebots, sondern von dessen Nutzern erstellt werden (z.B. private Videos bei MyVideo). Dabei muss der Inhalt laut OECD folgenden Kriterien genügen: 1. Publizierte Inhalte; 2. Kreative Eigenleistung; 3. Kreation außerhalb von professionellen Routinen.
User-declared Information Targeting bezeichnet die Auslieferung digitaler Werbung an Nutzergruppen mit ausgewählten soziodemographischen Merkmalen, welche von der Nutzergruppe bereitgestellt wurden. Ein Beispiel ist die Auslieferung an weibliche Nutzer zwischen 20 und 29 Jahre, die diese Information bei der Registrierung zu einem Newsletter bereitgestellt haben.
Unique Selling Proposition. Kaufanregender, einzigartiger Vorteil, durch den sich ein Produkt von Konkurrenzprodukten abgrenzt.
V

Verbraucheranalyse. Von der Verlagsgruppe Bauer und dem Axel Springer Verlag jährlich durchgeführte Markt-Media-Analyse mit dem Ziel, die Mediennutzung und das Konsumverhalten der Erwachsenen ab 14 Jahre zu untersuchen.

Im Unterschied zur AWA fragt die VA auch Marken ab. Unterschied zur TDW Intermedia: höhere Fallzahl (30.000 Fälle).

Video Ad Serving Template beschreibt eine standardisierte Schnittstelle für die Auslieferung von VideoAds.
Gemeinsamer Auftritt zweier oder mehrerer Partner innerhalb einer Werbefläche.
Umfasst als Überbegriff sowohl crossmediale Kampagnen als auch konvergente und integrierte Konzepte. Bezeichnet allgemein das Miteinander-Verbinden von verschiedenen Mediengattungen, die in einer Kampagne eingesetzt werden.
Auch: Vertikale Netzwerke. Thematisch gebündelte Web-Angebote, die genau definierte Zielgruppen ansprechen z. B. Auto, Finanzen, Sport etc. Über die Bündelung steigt die Reichweite für die Vermarktung, die die einzelnen Seiten alleine wohl kaum erreichen könnten.

Die vergangene Zeit vom Beginn eines Websitebesuchs bis zur letzten Aktivität während dieses Websitebesuchs. Die Time Spent soll die Aktivität eines Users für eine einmalige Sitzung auf der Website repräsentieren.

Die meisten Publisher sehen eine Sitzung als beständig an, wenn sie nicht länger als 30 Minuten durch Inaktivität unterbrochen wird. Im TV bezeichnet die Verweildauer die Sehdauer bezogen auf diejenigen Personen, die tatsächlich ferngesehen haben.

Ermöglicht es dem User, Videos zu jedem beliebigen Zeitpunkt direkt online als Streaming anzusehen oder herunterzuladen.
Unabhängiges Dienstleistungsunternehmen in der Bewegtbild-Kommunikation. Die Kernkompetenz umfasst die Beschaffung und Lizenzierung hochwertiger und objektiver Filmbeiträge. Videovalis ist ein Mandant der SevenOne Media. Das Inventar dient der Reichweitenerhöhung im Maximum-Reach Marktsegment (Einzelbuchung aktuell nicht gegeben).
Bezeichnet den Start eines Content Videos und wird als Maßeinheit verwendet.
Gibt den Zeitraum an, den ein Nutzer auf einer Website oder auf einem Online-Angebot verbringt.

Die digitale Übertragungstechnik ermöglicht es, Werbeflächen auf oder an Sportfeldern für TV-Werbung zu nutzen, indem die Sendezentrale Werbung auf diese Bereiche projiziert. Auf diese Weise können bei internationalen Sportevents gezielt gewünschte regionale, nationale oder internationale Publikumsgruppen angesprochen werden.

Zu beachten ist, dass virtuelle Werbung nur auf bereits vorhandenen Werbeflächen in der bereits vorhandenen Form (statisch oder bewegt) eingeblendet werden darf.

Zusammenhängender Nutzungsvorgang. Ein Visit beginnt, wenn ein Nutzer innerhalb eines Angebots eine PageImpression erzeugt. Jede weitere PageImpression, die der Nutzer daraufhin innerhalb des Angebots erzeugt, wird diesem Visit zugeordnet. Der Visit gilt als beendet, wenn länger als 30 Minuten keine PageImpression durch den Nutzer erzeugt worden ist.

Wechselt der Nutzer auf ein neues Angebot und kehrt innerhalb von 30 Minuten auf das alte Angebot zurück, so wird kein neuer Visit gezählt. Wechselt der Nutzer auf ein neues Angebot und kehrt nach Ablauf der Frist von 30 Minuten auf das alte Angebot zurück, so wird ein neuer Visit gezählt.

Aufenthaltsdauer eines Users auf einer Website zwischen dem ersten und dem letzten Seitenabruf. Ist somit gleich oder größer der Viewtime.
Individuum oder Browser, der innerhalb eines bestimmten Zeitfensters eine Website aufruft.
Der Rundfunkstaatsvertrag definiert Vollprogramme als ein Rundfunkprogramm mit vielfältigen Inhalten, in welchem Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung einen wesentlichen Teil des Gesamtprogramms bilden. Im Gegensatz zu Spartenprogrammen.
VPAID ist eine standardisierte technische Sprache zwischen Werbemittel und Videoplayer und ermöglicht interaktive VideoAds auch ohne Eyewonder/Eyeblaster Plugin. Die Vorteile dieses Standards sind vor allem die Effizienzsteigerung, da nur ein Werbemittel für alle Player, die VPAID unterstützen, verwendet werden kann. Durch den geringeren Abstimmungsaufwand können Kampagnen somit schneller erstellt und live geschaltet werden.
Verband privater Rundfunk und Telekommunikation e. V. in Bonn als Interessenvertretung der privaten Funk- und Fernsehsender (FSF).

Verbrauchs- und Medienanalyse. Markt-Media-Planungssystem für elektronische Medien, die die Nutzungsdaten von Radio und Fernsehen mit detaillierten Konsuminformationen kombiniert. Im Auftrag von ARD Werbung Sales & Services, ZDF Werbefernsehen und RMS (Radio Marketing Service, Hamburg) durchgeführte Markt-Media-Analyse, die durch halbjährliche Befragungen von jeweils rund 6.000 Interviews Konsumdaten zur Mediaplanung für Fernsehen und Hörfunk ermittelt.

Die VuMA-Konsuminformationen werden mit den Nutzungsdaten des AGF-/GfK-Fernsehpanels und der Mediaanalyse für Hörfunk fusioniert.

W
Online-Werbemittel, das aus einer Kombination aus Superbanner und Skyscraper besteht und den redaktionellen Bereich einer Site ummantelt. Vorteil: Bei jedem Seitenaufruf sofort und permanent sichtbar, exklusiv platziert und überzeugend durch individuelles Design. Bietet aufmerksamkeitsstarke Branding-Möglichkeiten, hohe Reichweiten und Interaktivität und ermöglicht so einen schnellen Awarenessaufbau und effizienten Mediaplan.
Durch Mouseover expandiert das Wallpaper, bietet damit noch mehr Platz für die Werbebotschaft mit Überraschungseffekten für den User.
Abnutzung der Werbebotschaft und Verringerung der Werbewirkung als Folge zu häufiger Kontakte.
Kumulierte Seherschaft, die innerhalb der letzten zwei Wochen mindestens eine Minute konsekutiv einen Sender/eine Sendung gesehen hat (ma). Auch hier ist in der Praxis eine freie Definition durchaus üblich. Fälschlicherweise wird der Weiteste Seherkreis auch mit den Begriffen Empfangbarkeit oder technische Reichweite gleichgesetzt.

Besteht in der Regel aus mindestens zwei Werbespots, in Ausnahmefällen sind auch Einzelspots zulässig. Man unterscheidet

- Flankierer oder Scharnier-Inseln, die vor oder nach einer Sendung platziert sind.

- Unterbrecher-Werbeblöcke, die innerhalb einer Sendung liegen.

Die Werbeblock-Codierung enthält für die Mediaplanung wichtige Informationen zu einer Werbeinsel und ist in ihrer Zusammensetzung für alle an der AGF teilnehmenden werbeführenden Sender verbindlich.

Die Werbeblock-Codierung im AGF/GfK-System ist achtstellig (jeweils Angabe der Position): Tarifart 1-2, Preisgruppe 3-4, vorgesehene Ausstrahlungsstunde 5-6, Blocknummer 7-8.

Eine spezielle achtstellige Kombination darf innerhalb eines Sendetages beim gleichen Sender nur ein einziges Mal verwendet werden.

Beschreibt die Intensität, mit der ein Produkt beworben wird. Der Werbedruck wird in GRP gemessen und setzt die Brutto-Reichweite ins Verhältnis zum Potenzial der Zielgruppe. Ausweisung auch auf Basis des finanziellen Volumens für Werbeinvestitionen innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Share of Mind).
Die Werbeintensität beschreibt das Verhältnis der Netto-Werbeeinnahmen der Werbeträger zum nominalen Bruttoinlandsprodukt eines Landes.

Unter den Brutto-Werbeinvestitionen versteht man die Aufwendungen der Werbetreibenden für die Werbeschaltungen, also ohne die Produktionskosten für die Kreativagentur und ohne Berücksichtigung von eventuell gewährten Rabatten.

Sie errechnen sich beim TV aus dem Volumen der platzierten Werbung, multipliziert mit den jeweiligen Preisen (Preisgruppe) für die Werbeschaltungen. Um die Netto-Werbeinvestitionen auszuweisen, werden von den Brutto-Werbeinvestitionen die Mittlerprovision für die Agenturen (AE-Provision) sowie Kundenmengenrabatte abgezogen.

Die Netto-Werbeinvestitionen stellen die effektiven Umsätze der Sender oder Verlage dar und werden vom ZAW jährlich im Mai getrennt nach Mediengattungen und Werbeträgern veröffentlicht.

Form einer Werbebotschaft (TV- oder Radio-Spot, Anzeige, Plakat, Banner, etc.). Sie wird durch Werbeträger an die Zielpersonen übermittelt. Weitere Begriffe dafür: Motiv oder Kreation. Im neuen Buchungstool der SevenOne Media Advendio ist ein Werbemittel ein UniqueKey und bezeichnet die Kombination aus Werbeträger, Werbeform und Placement.

Regelmäßige (meist monatliche) Erhebung von Werbe- und Marken-Awareness für abgegrenzte Produktbereiche oder Marken zur Wirkungskontrolle von Werbe-Kampagnen.

Grundsätzliches Interpretationsproblem: Abschätzung der Wirkungsanteile, die de Werbemittel beziehungweise dem Mediaeinsatz zuzuschreiben sind.

Gemeinsame Richtlinien der Landesmedienanstalten für die Werbung, die Produktplatzierung, das Sponsoring und das Teleshopping im Fernsehen. Setzen den Rundfunkstaatsvertrag um und wurden zuletzt am 1. April 2010 aktualisiert.
Programm mit werblichem Inhalt.
Kampagnenbegleitende Untersuchung durch Befragungen der Zielgruppe in zwei oder mehreren Erhebungswellen zur Kontrolle der Werbewirkung, z.B. der Advertising Awareness oder der Brand Awareness.
Das Medium zur Übertragung von Werbebotschaften, mit dessen Hilfe Werbemittel an die Werbeempfänger herangeführt werden. Die Werbeträger werden im Rahmen der Mediaplanung einer Werbekampagne ausgewählt.
Bezeichnet den Kontakt mit einem Medium, das als Werbeträger eingesetzt wird, z. B. Print (Zeitschrift und Zeitung), Funk, Fernsehen, Kino, Teletext, Online, Plakattafeln und -säulen.
3-sekündige Spots, die das Programm von den Werbeblöcken abgrenzen. Sie dienen auch dazu, die Sendermarke zu transportieren.
Wirkung der Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen in der Zielgruppe. Wirkung kann als Werbe-, Marken-Awareness, Markensympathie, Image, Kaufabsicht oder Kauf gemessen werden. Diverse Einflussfaktoren wie der Werbeträger, das Werbemittel oder die Kontakthäufigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Wird häufig über ein kampagnenbegleitendes Tracking gemessen.
Online-Werbeform, die am rechten Bildschirmrand neben dem Content platziert ist. Er hat die Maße 160 x 600 Pixel.
Kleine Hilfsprogramme, die auf der grafischen Benutzeroberfläche — dem Desktop — als Fenster umgesetzt werden. Diese Dienstprogramme können z. B. Taschenrechner, Notizblock, Uhrzeit, Kalender oder RSS-Newsfeeds sein. Nachteil: Widgets unterschiedlicher Betriebssysteme sind untereinander nicht kompatibel.
Möglichkeit, Werbung innerhalb eines Formats in Kombination mit einem Gewinnspiel einzusetzen. Dabei werden direkt im Anschluss an die Gewinnspielauslobung über eine Splitscreen-Variante Werbebotschaften kommuniziert.
Anteil der Personen in einer Zielgruppe in Millionen oder Prozent, die mindestens eine bestimmte Anzahl an Durchschnittskontakte aufweisen.
Wireless LANs (WLAN). Drahtlose lokale Netze (LAN), die ihre Daten mit Funk übertragen.
PreRoll Tandem-Werbeform, mit der die gesamte Playerumgebung im Look & Feel der Kampagne ganz nach Kundenwunsch gestaltet werden kann. Dabei legt sich das Wrap wie ein großflächiger Rahmen um den Player. Das Wrap wird wie ein PreRoll exklusiv vor Contentstart platziert.
X

Webbasiertes soziales Network. Mitglieder können dort ihre beruflichen Kontakte zu anderen Personen verwalten und neue Kontakte knüpfen. Mittels individuell erstellter Nutzerprofile und zahlreicher Community-Funktionen können z.B. Stellen augeschrieben und gesucht werden.

Die Plattform ermöglicht außerdem die Beteiligung an Diskussionen in Fachgruppen sowie die Organisation von Veranstaltungen. Betreiber der Plattform ist die XING AG, deren Aktien seit Dezember 2006 an der Börse und seit September 2011 im TecDAX notiert sind.

Y

Yield Management, häufig mit Ertragsmanagement übersetzt, bezeichnet die Preis- und Kapazitätssteuerung zur Ertragsoptimierung eines Werbeträgers durch gezieltes Inventarmanagement.

Ähnlich wie bei den Flugpreisen handelt es sich um eine nachfragegesteuerte Preisdifferenzierung, um eine höhere Auslastung zu erreichen. Ein Begriff, der häufig mit Yield Management gleichgesetzt wird, ist Revenue Management.

Z
Häufiges Wechseln zwischen den Fernsehprogrammen mittels Fernbedienung.
Differenz zwischen Programm- und Werbeinsel-Reichweite.
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V. in Bonn (seit 2003 in Berlin). Als Zusammenschluss von Verbänden, deren Mitglieder Wirtschaftswerbung betreiben, führt der ZAW die Interessen der Werbewirtschaft zusammen, vertritt sie nach außen und stellt jährlich die Werbeinvestitionen (netto) aller Mediengattungen und Werbeträgern fest. Der Verband widmet sich allen Angelegenheiten der Werbewirtschaft mit der Intention, staatliche Regulierungen entbehrlich zu machen.
Zeitfenster (engl. Timeslot), in dem ein bestimmtes Programm gezeigt wird. In der TV-Werbung zählt die Prime Time zu den teuersten Timeslots.

Seit 01.07.2009 ist die durch Wiedergabe an DVD-Recordern, Harddisk-Recordern und VCR erfolgte TV-Nutzung als zeitversetzte Nutzung ein Bestandteil der AGF-Währung. Dabei wird zwischen zeitverzögerter und zeitversetzter Nutzung unterschieden:

- zeitverzögert ist die Nutzung, die noch am gleichen (Fernseh-)Tag der Ausstrahlung stattfindet.

- zeitversetzt ist die Nutzung, die an den Folgetagen nach dem Ausstrahlungstag stattfindet.

Eine nach bestimmten Merkmalen definierte Personengruppe, die durch Werbemaßnahmen angesprochen werden soll. Die Merkmale können soziodemografisch, psychografisch oder konsumrelevant sein.

Weist ein Werbeträger eine hohe Zielgruppenaffinität auf, so erreicht er im Vergleich zur Grundgesamtheit überdurchschnittlich viele Personen dieser Zielgruppe. Zu unterscheiden sind die Marketing-Zielgruppe und die Media-Zielgruppe.

Müssen Nutzer eines Internet-Angebots nachweisen, wenn sie einen Dienst mit einer geschlossenen Benutzergruppe besuchen wollen.
Beliebter Vermarktungsansatz im Onlinegeschäft: Wird eine Werbefläche vom Erstvermarkter nicht verkauft, so übernimmt ein weiterer Anbieter das Inventar zur Vermarktung.