Comcast- & VAB-Studie: Der direkte Weg zum Kunden

DTC-Marken in den USA setzen zunehmend auf TV. Der deutsche Markt zieht nach.

 

Direct to Consumer, kurz DTC, also der Direktvertrieb von Produkten an die Verbraucher ohne Zwischenhändler, liegt seit einigen Jahren im Trend. Weltweit gibt es bereits mehr als 20.000 solcher Marken. Vorreiter auf diesem Feld sind auch in diesem Fall die USA, wo der Branchenumsatz 2019 bereits bei gut 14 Mrd. USD lag. Für 2021 sind laut emarketer mehr als 21 Mrd. USD. prognostiziert. Zu den bekanntesten DTC-Brands gehören Caspar Matratzen, der Rasierklingenservice Harry´s oder die Tierfuttermarke Tails.com. Allen gemein ist der Online-Vertrieb und die direkte Ansprache der Konsumenten auf Augenhöhe – häufig über eigene Medienkanäle. Setzten die DTC-Marken bislang vor allem auf Soziale Netzwerke und Suchmaschinenmarketing, um Awareness zu schaffen, so zeichnet sich in den USA derzeit ein neuer Trend ab: DTC-Marken gehen inzwischen deutlich schneller und mit hohem Budget ins Fernsehen. Auch der deutsche Markt nimmt Fahrt auf. Zwar ist der Markt mit etwa 600 Anbietern noch deutlich kleiner als in den USA, aber auch hier investieren erste Marken wie Peloton oder Hello Fresh bereits sehr erfolgreich in TV. Es zeigt sich: Für DTC-Marken ist ein reichweitenstarkes Medium wie TV essentiell, um auch bei breiteren Zielgruppen bekannt zu werden und weiter zu wachsen.