Event
Bühne frei für unsere Key Take-aways: Das war die Future TV Stage auf der DMEXCO
Einen Tag lang drehte sich mitten auf Europas führendem Digital Marketing- und Tech Event alles um die Zukunft von Total Video. Große Bühne, volles Haus und jeden Menge Insights: Hier kommen unsere Key Take-Aways zum Nachlesen.
Screenforce @DMEXCO: Volles Haus auf der Future TV-Stage. Bild: Michael Kötschau.
Total Video statt Silodenken: TV, Streaming, Bewegtbild – für die Zuschauer ist das längst eine Welt. Sie wechseln selbstverständlich zwischen den Screens und Plattformen und nutzen ihre Devices ganz selbstverständlich parallel. Für Marken heißt das: Auch sie sollten nicht in einzelnen Kanälen denken, sondern Bewegtbild ganzheitlich planen und die verschiedenen Touchpoints zusammen denken.
Mehr gemeinsam buchbar: Was zusammenwächst, wird auch zusammen buchbar. TV, CTV und Digital werden zunehmend in integrierten Angeboten gebündelt. Die Vermarkter gehen aber noch einen Schritt weiter: Audio wird konvergent gedacht, und ein neues paneuropäisches Netzwerk vereinfacht sogar die Buchung über Ländergrenzen hinweg.
Reichweite bleibt relevant - aber anders: Reichweite bleibt eine zentrale Größe, aber es geht nicht mehr nur um die reine Zahl. Entscheidend ist auch, wen eine Kampagne erreicht und wie relevant diese Kontakte sind. Denn erst Relevanz macht aus Reichweite einen wertvollen Kontakt. Auf der DMEXCO wurde ganz deutlich: Beides schließt sich nicht aus - ganz im Gegenteil.
Mehr Transparenz durch Standards und IDs: So laut wie heute war der Ruf nach einem Messstandard, einheitlichen Leistungswerten und Vergleichbarkeit noch nie. Denn wo Bewegtbild auf immer mehr Plattformen und Screens stattfindet, braucht es gemeinsame Lösungen, die Kontakte übergreifend erfassbar machen. Kontakte müssen über Plattformen hinweg vergleichbar sein und es braucht Lösungen, um Kontakte zu deduplizieren. Denn nur wer weiß, wen er erreicht, kann Kampagnen transparent planen und effizient aussteuern.
Content-Welten und Erlebnisse statt nur Spots: Werbung kann heute mehr sein als ein Spot im Werbeblock und dafür haben die Vermarkter einiges im Angebot, mit denen Marken als Teil von Formaten, Geschichten und Content-Welten viel näher an die Zielgruppen rücken können. Gerade im Zusammenspiel mit anderen Touchpoints – etwa am POS, über Creator oder Social schaffen Werbungtreibende damit eine Präsenz über TV hinaus und nutzen plattformübergreifendes Storytelling für sich.
TV und Social – gemeinsam statt entweder oder: TV hat die Reichweite und das Vertrauen, Social die Community und die Nähe. Zusammen können beide Kanäle ihre Stärken heute voll ausspielen und sich gegenseitig pushen. Besonders für Digital- und Social-first-Brands kann TV der nächste Wachstumsschritt sein. Denn eine Community ist noch keine breite Marke: Wer wachsen will, muss auch Menschen außerhalb der eigenen Bubble erreichen.
Daten, Daten, Daten: In kaum einem Jahr wurde auf der Bühne so viel über Daten gesprochen wie 2026. Datenpartner, Data Cleanrooms, Identifier und datenbasierte Analysen helfen dabei, Zielgruppen präziser anzusprechen, Reichweiten besser zu planen und Kontakte über TV, CTV und Digital hinweg zusammenzubringen. Und gleichzeitig wächst das Angebot an datenbasiert buchbarem Inventar.
Emotion ist und bleibt die Stärke von Bewegtbild - vor allem auf dem Big Screen: Große Momente bleiben hängen - insbesondere dann, wenn sie etwas in den Menschen auslösen. Denn Erinnerung, Gefallen und selbst die Kaufabsicht profitieren von einer emotionalen Ansprache. Gerade Live-Sport, Entertainment und starke Geschichten schaffen ein emotionales Umfeld, von dem Marken profitieren. Bewegtbild und allen voran der Big Screen bietet dabei etwas, das statische Formate nur schwer leisten: Geschichten, Atmosphäre und echte emotionale Nähe.





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